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Cyber-Attacke: Trojaner Nächste Cyber-Attacke legt Unternehmen lahm

| Autor: Wolfgang Ernhofer

Hacker haben wieder zugeschlagen: Wenige Wochen nach dem Schadprogramm „Wanna-Cry“ folgt die nächste Welle mit einem Trojaner. Unter den betroffenen Unternehmen sind die Pharmafirma Merck, der Lebensmittel-Riese Mondelez und der russische Ölkonzern Rosneft. Zeit.de zufolge ist evtl. auch Kosmetikhersteller Beiersdorf von der Cyber-Attacke betroffen. In der Tschernobyl-Ruine fallen Windows-Computer zur Überwachung aus.

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Kurz nach dem Trojaner „Wannacry“ legt die nächste Cyber-Attacke Unternehmen lahm.
Kurz nach dem Trojaner „Wannacry“ legt die nächste Cyber-Attacke Unternehmen lahm.
(Bild: gemeinfrei / CC0)

Würzburg – Gerade noch warnten IT-Experten vor den Gefahren von Cyber-Attacken, jetzt ist es wieder passiert: Erneut legt ein Erpressungstrojaner IT-Systeme von großen Unternehmen lahm. Nach der globalen Attacke durch das Schadprogramm „Wanna-Cry“, soll es sich – Medienberichten zufolge – erneut um eine Version der Erpressungs-Software „Petya“ handeln. Diese nutzt Lücken in veralteter Windows-Software. Die Software sperrt den Computer und verlangt Lösegeld, um die Daten und Systeme wieder freizugeben.

Cyber-Attacke lässt Tschernobyl-Überwachung ausfallen

Mehrere Unternehmen wurden durch die Cyber-Attacke geschädigt. Unter ihnen ist die US-Pharmafirma Merck, der Lebensmittel-Konzern Mondelez, der von einem „IT-Ausfall“ berichtet und Rosneft. Der russische Ölkonzern sprach bei Twitter von einer „massiven Hacker-Attacke“. Die Ölproduktion sei aber nicht gefährdet. Die betroffenen Computer konnten auf ein Reservesystem umgestellt werden, so das Unternehmen. Unbestätigten Berichten zufolge soll bei Beiersdorf die IT- und Telefonanlage betroffen sein. In der Nuklearruine Tschernobyl sind die Windows-Computer abgeschaltet worden. Momentan muss die Radioaktivität manuell kontrolliert werden. Alle weiteren wichtigen technischen Systeme der Station funktionierten normal, so die Agentur für die Verwaltung der Sperrzone.

Weitere Informationen finden Sie auf:zeit.de und bei manager-magazin.de

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