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Kunststoff-Kreiselpumpe Magnetgekuppelte Kunststoff-Kreiselpumpen im Heavy-Duty-Einsatz

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Natronlauge, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Salpetersäure, Essigsäure oder Ameisensäure in Konzentrationen bis 99 Prozent: In der Chemieindustrie wird Pumpen viel abverlangt. Bei CG Chemikalien in Laatzen ist man stolz darauf, Pumpen an ihre Grenzen zu bringen. Die magnetgekuppelten Kunststoff-Kreiselpumpen von ASV Stübbe haben den Härtetest bestanden.

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Magnetgekuppelte Kreiselpumpe des Typs SHM
Magnetgekuppelte Kreiselpumpe des Typs SHM
(Bild: ASV Stübbe)

CG Chemikalien ist ein konzernunabhängiger Spezialist im Handel von Industrie- und Spezialchemikalien. Zu den Kunden gehören namhafte Unternehmen der Automobilbranche und der Stahlindustrie, aber auch der Pharma- und der Kosmetikindustrie. Das Produktportfolio reicht von Scheibenreinigern bis zu Direktwirkstoffen für Futtermittel und Lebensmittel.

Seit über 20 Jahren arbeitet CG Chemikalien mit Produktlösungen von ASV Stübbe, die auf den Einsatz mit Säuren und Laugen zugeschnitten sind. In Laatzen werden magnetgekuppelte Kreiselpumpen des Typs SHM auf eigens konstruierten Transport-Trolleys installiert, um so mobil beim Befüllen von Tanks eingesetzt zu werden. Dabei werden die Pumpen nicht nur unterschiedlichen, hoch aggressiven Chemikalien ausgesetzt, sondern müssen auch jedes Mal im Trockenlauf funktionieren – ein Prozess, der alles von Material und Maschine verlangt.

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„CG Chemikalien ist im Umgang mit Pumpen ein ganz rauer Betrieb“, sagt Werksleiter Michael Schäfer. „Wenn jemand diese Pumpen an ihre Grenzen bringt, dann sind wir das. Die SHM-Pumpen setzten wir zum mobilen Pumpen von unterschiedlichsten Medien wie Salzsäure, Schwefelsäure, Ameisensäure oder Salpetersäure ein. Wir haben zehn Pumpen dieser Art bei uns im Einsatz und können guten Gewissens sagen, dass keine andere Pumpe diesen harten und wirklich anspruchsvollen Arbeitsbedingungen standgehalten hat.“

Trockenlauf – na und?

Besonders wichtig ist für Schäfer die Trockenlauffähigkeit. Durch die spezielle Hart-Weich-Paarung der Gleitlager (Al2O3 und HD-Carbon) sind sehr gute Trockenlaufeigenschaften vorhanden. „Die Pumpen werden tagtäglich mit unterschiedlichen Medien in wechselnden Konzentrationen konfrontiert. Nach jedem Arbeitsvorgang werden sie mit Wasser gespült und komplett trocken gefahren, um Verunreinigungen aufs bestmögliche zu vermeiden.“ Mit herkömmlichen Wellengedichteten Kreiselpumpen aus Kunststoff wäre diese Vorgehensweise nicht möglich, da es ohne Schmiermedium innerhalb kürzester Zeit zu einem Defekt der Gleitringdichtung und somit zum Totalausfall der Pumpe kommen würde. Hinzu kommt, dass einige Medien bei dem Spülvorgang mit Wasser eine thermische Reaktion hervorrufen. Das ist besonders fordernd für die Werkstoffe der Pumpe.