Milliarden-Deal Lonza stößt Geschäftsbereich für Spezialchemie ab

Redakteur: Alexander Stark

Der Schweizer Chemie- und Pharmakonzern, Lonza, verkauft sein Specialty-Ingredients-Geschäft für umgerechnet 3,9 Milliarden Euro an Bain Capital und Cinven.

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Lonza stößt seine Specialty-Ingredients-Geschäft ab.
Lonza stößt seine Specialty-Ingredients-Geschäft ab.
(Bild: Lonza)

Basel/Schweiz – Der Basler Konzern Lonza will sich künftig auf das Healthcare-Geschäft konzentrieren. Im Rahmen der Neustrukturierung hat das Unternehmen nun den Geschäftsbereich Speciality Ingredients an die Finanzinvestoren Bain Capital und Cinven für umgerechnet 3,9 Milliarden Euro verkauft. Die aus dem Verkauf resultierenden freien Cashflows sollen dafür genutzt werden, strategischen Prioritäten im Gesundheitsgeschäft zu beschleunigen. Die Transaktion wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2021 abgeschlossen, vorbehaltlich der üblichen Abschlussbedingungen

Das Specialty-Ingredients-Geschäft des Konzerns ist an 17 Produktionsstandorten weltweit tätig und beschäftigt rund 2800 festangestellte Mitarbeitende. Das Geschäft ist ein führender Anbieter von mikrobiellen Kontrolllösungen für professionelle Hygiene- und Körperpflegeprodukte. Darüber hinaus bietet es die kundenspezifische Entwicklung und Herstellung von Spezialchemikalien und Verbundwerkstoffen zur Unterstützung der Elektronik-, Luft- und Raumfahrt-, Lebensmittel- und agrochemischen Industrie an.

Die neuen Eigentümer seien auch sehr daran interessiert, F&E und Innovation zu priorisieren sowie in bestehende Anlagen zu investieren, um das Potenzial des Geschäfts zu erschließen, teilte Lonza mit.

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