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Wasserstofftransport Linde senkt Transportkosten von Wasserstoff mit neuer Speichertechnologie

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Linde hat für den Transport größerer Mengen an Wasserstoff eine Speichertechnologie entwickelt, die mit einem erhöhten Druck von 500 bar bei gleichzeitig verringertem Geweicht deutlich effizienter arbeitet. Mit einer Lkw-Ladung kann so mehr als die doppelte Menge an gasförmigem Wasserstoff (CGH2) transportiert werden als bisher.

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Linde will die neue Speichertechnologie ab sofort in seine Wasserstoff-Tankstellenkonzepte einfließen lassen.
Linde will die neue Speichertechnologie ab sofort in seine Wasserstoff-Tankstellenkonzepte einfließen lassen.
(Bild: The Linde Group )

München – Praxistests bei einem Industriekunden habren es bereits bewiesen: Die bisherige Speichertechnologie, die mit 200 bar arbeitet, kann mit der neuen Technik nicht mehr mithalten: „Für die Wasserstoff-Mobilität bedeutet die 500-bar-Technologie einen großen Schritt nach vorne“, sagt Dr. Andreas Opfermann, Leiter Clean Energy und Innovationsmanagement bei Linde. „Wir senken damit die Transportkosten für die Belieferung der Tankstellen und reduzieren dort den Platzbedarf für die Wasserstoffspeicherung.“

In seinem Gasezentrum in Leuna hat Linde eine 500-bar-Befüllstation in Betrieb genommen. Die neuen 500-bar-Trailer sind in Zusammenarbeit mit dem Druckgasspeicher-Spezialisten Wystrach entstanden. An Bord befinden sich jeweils 100 so genannte Composite-Speicher aus leichtgewichtigem Verbundmaterial, die gemeinsam mit dem Unternehmen Xperion Energy & Environment entwickelt wurden. Mit einem Trailer können so insgesamt mehr als 1100 kg oder 13 000 Normkubikmeter Wasserstoffgas transportiert werden. Die Befüll- und Entladezeit verkürzt sich auf unter 60 Minuten.

Mit dieser Entwicklung hat Linde die Wasserstoff-Wertschöpfungskette weiter optimiert und ist in der Lage, seinen Kunden neben dem Transport von tiefkalt verflüssigtem Wasserstoff (LH2) eine weitere wirtschaftliche Alternative für die Belieferung von größeren Mengen Wasserstoff anzubieten. Zukünftig wird das Unternehmen die Technik auch in seine Wasserstoff-Tankstellenkonzepte einfließen lassen.

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