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Dabei ging es zunächst gar nicht um Drohnen oder Flugzeugteile: Eigentlich hatte das Team um Cronin zunächst an maßgeschneiderte Medikamente aus dem Chemputer gedacht. Einfache Rezepturen, wie etwa Ibuprofen , sollten sich vor Ort quasi maßgeschneidert für den Patienten synthetisieren lassen.
Immerhin bestünden die häufigsten Medikamente lediglich aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff sowie einiger vergleichsweise preiswerter organischer Agenzien wie Öle oder Paraffin.
BAE will Drohnen "züchten"
Jetzt hat sich BAE eingeschaltet: Der Rüstungskonzern mit Sitz in London sieht in der Technologie die „Zukunft des militärischen Flugzeugbaus“. So sollen sich Drohnen und UAVs (Unmanned Aerial Vehicles, unbemannte Flugzeuge) schnell und vor Ort quasi in Vitro züchten lassen.
Professor Cronin jedenfalls scheint zuversichtlich, was seine neuen Partner angeht: „Wir befinden uns in einer spannenden Zeit für die Chemie“, erklärte Cronin bei der Präsentation des BAE-Konzeptes. „Wir haben Methoden entwickelt, die synthetische und Materialchemie zu digitalisieren. Jetzt hoffe wir, in Zukunft komplexe Objekte von Grund auf in einer Maschine mit minimaler menschlicher Unterstützung aufzubauen.“
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