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Gasdetektor Kältemitteln auf der Spur

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Der Kältemittelmessfühler Gas Detector IR 220 von Lang + Bieler kommt da zum Einsatz, wo Kältemittel austreten können. Denn viele synthetische Kühlmittel sind gefährlich für Mensch und Natur – sie sind zum großen Teil toxisch, klimaschädlich oder gar explosiv.

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Der neue Gas Detector IR 220 ist auch als Standalone-Lösung ohne weiteres Zubehör einsetzbar.
Der neue Gas Detector IR 220 ist auch als Standalone-Lösung ohne weiteres Zubehör einsetzbar.
(Bild: Bieler + Lang)

Der Gasdetektor ist beständig gegen chemische Toxide. Das Messsignal soll nahezu unabhängig von Luftfeuchte und Temperatur gesendet werden. IR 220 erkennt Kältemittel-Leckagen und kann so frühzeitig warnen. Bei der Kältemittelüberwachung mit Gaswarngeräten ergibt sich der Vorteil, dass sich die Prüfintervalle verlängern. Gaswarngeräte sind somit eine zuverlässige Alternative zu der sehr zeit- und kostenintensiven Dichtigkeitsprüfung von Anlagen.

Gasanalyse per Infrarotquelle

Der Sensor des Gasdetektors nutzt die Technologie des NDIR (Non Dispersive Infrared), um die Anwesenheit von Kältemitteln zu überwachen. Diese Technologie basiert auf der Tatsache, dass das Gas eine einzigartige und gut definierte Lichtabsorptionskurve im Infrarotspektrum hat, die zur Identifizierung des spezifischen Gases verwendet werden kann. Die Gaskonzentration kann mithilfe einer geeigneten Infrarotquelle bestimmt und die Menge der vom Gas absorbierten Energie im Inneren des Strahlenganges analysiert werden.

Der Sensor ist mit einer eigener Elektronik und Software ausgestattet, um einen linearisierten und temperaturkompensierten Ausgang zur Verfügung zu stellen. Dieses Ausgangssignal wird von der Messfühlerelektronik in ein Stromsignal von 4 mA bis 20 mA umgesetzt. Das Gerät erfasst Kältemittelgasse von 0 bis 2000 ppm. Es ist optional auch als Standalone-Lösung einsetzbar und funktioniert dann ohne weiteres Equipment. Halle 9.1, Stand A42

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