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Neue Dienstleistung von Infraserv Höchst Infraserv Höchst kann jetzt auch technische Dienstleistungen

| Autor / Redakteur: Michael Müller* / Anke Geipel-Kern

Infraserv Höchst, Betreibergesellschaft des Industrieparks Höchst, bietet jetzt auch technische Dienstleistungen an: Rund 40 000 Equipments wie Pumpen, Kompressoren und Motoren gibt es im Industriepark Höchst und alle können kaputtgehen. Gute Aussichten also für die neue Tochter der Betreibergesellschaft Infraserv Höchst, die sich ganzheitliche Instandhaltungskonzepte und eine höhere Anlagenverfügbarkeit auf die Fahnen geschrieben hat.

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Ganzheitliche Konzepte bietet das neue Prozesstechnik-Servicecenter an.
Ganzheitliche Konzepte bietet das neue Prozesstechnik-Servicecenter an.
(Bild: Maik Reuß )

Es gibt viele Erfolgsfaktoren, die einen zukunftsfähigen Industriestandort ausmachen. Die technische Infrastruktur, die zuverlässige Versorgung mit Energie und Rohstoffen, die Logistik-Anbindungen und die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal gehören dazu. Ein weiterer wichtiger Punkt: die Leistungen rund um die eigentlichen Produktionsprozesse. Dazu gehören auch technische Serviceleistungen. Im Industriepark Höchst, aber auch darüber hinaus bietet Infraserv Höchst als Standort-Betreibergesellschaft viele Dienstleistungen, rund um Ver- und Entsorgung, Facility Management, Logistik, Sicherheit, Umweltschutz und vieles mehr. Seit 1. Januar gehören nun auch technische Dienstleistungen zum Portfolio der Infraserv-­Höchst-Gruppe. Die neu gegründete Infraserv Höchst Prozesstechnik GmbH ist zum Jahresbeginn an den Start gegangen.

„Technische Dienstleistungen tragen wesentlich zur Stabilität und der Attraktivität eines Industriestandortes bei“, begründet Dr. Joachim Kreysing, Geschäftsführer von Infraserv Höchst, den Einstieg des Unternehmens in das Arbeitsgebiet. „Wir erbringen Services, die sehr spezielles Know-how erfordern, und halten dieses wichtige Expertenwissen für unsere Kunden am Standort vor.“

Einheit soll Standort übergreifend arbeiten

Wobei die Infraserv Höchst Prozesstechnik auch außerhalb des Industrieparks aktiv sein wird, so wie auch heute schon verschiedene Infraserv-Einheiten bundesweit im Einsatz sind. „Wir fokussieren uns zunächst auf den Industriepark Höchst, aber es gibt schon verschiedene Anfragen und Aufträge von Unternehmen aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet“, be- richtet Frank Unger, Geschäftsführer der Infraserv Höchst Prozess­technik. Mit seinem rasch wachsenden Team bietet Frank Unger Beratungsleistungen, mit denen sich die Verfügbarkeit von komplexen Prozessanlagen nachhaltig steigern lassen. „Wir erarbeiten auf der Grundlage einer exakten Analyse eine ganzheitliche Instandhaltungs-Strategie und sorgen dafür, dass die Anlagenverfügbarkeit verbessert wird“, erläutert Unger. Seine Mitarbeiter können auch alle technischen Dienstleistungen erbringen, die zur Umsetzung dieser Konzepte notwendig sind. Weitere Vorteile: Die Infraserv Höchst Prozesstechnik arbeitet herstellerunabhängig und bringt durch die enge Zusammenarbeit mit den Kollegen aus anderen Infraserv-Einheiten auch viel Erfahrung als Anlagenbetreiber mit. Unger: „Das unterscheidet uns von reinen Reparatur- und Wartungsdienstleistern.“

Drei Servicelinien gehen ins Rennen

Die Infraserv Höchst Prozess­technik geht mit den drei Servicelinien Asset Management & Engineering, Reliability Management, Pumpen und Antriebstechnik sowie Prozessanalysentechnik an den Start. „Das sind Arbeitsgebiete, die für produzierende Unternehmen und Betreiber von Anlagen von großer Bedeutung sind und in denen das Angebot am Markt nicht sehr groß ist“, weiß Frank Unger. Der Bedarf ist da: Allein im Industriepark Höchst werden rund 40 000 Equipments wie Pumpen, Kompressoren und Motoren betrieben – da schlummert viel Effizienzsteigerungspotenzial, beispielsweise durch optimale Instandhaltungsstrategien oder durchdachte Reservekonzepte. „Für jede Maschine müssen Ersatzgeräte und/oder Ersatzteile vorgehalten werden, damit die Ausfallzeiten möglichst reduziert werden können“, weiß Unger. „Wenn man die Gerätevielfalt durch Standardisierungen und IT-gestütztes Asset Management reduziert, muss man deutlich weniger Reserven vorrätig haben und kann im Bedarfsfall viel schneller und effizienter reagieren.“ Nur ein Beispiel von vielen, wie sich Effizienzsteigerungspotenziale durch ganzheitliche Konzepte realisieren lassen.

„Voraussetzung ist immer eine intensive partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Kunde und Dienstleister“, erläutert Unger. „Nur auf der Grundlage der detaillierten Kenntnisse über die eigentlichen Produktionsprozesse, die Materialien und die spezifischen Anforderungen können wir Instandhaltungslösungen entwickeln, die genau passen.“

Auf der internationalen Leitmesse der Prozessindustrie Achema stellt Infraserv Höchst dem Fachpublikum ihr Portfolio vor – insbesondere das der Infraserv Höchst Prozesstechnik. Im Kontext der Messe lädt die Betreibergesellschaft Unternehmer, Manager und Experten auch zum mittlerweile etablierten Branchen-Event „perspectives“ für den Chemie- und Pharmastandort Deutschland ein.

* * Der Autor ist Leiter Unternehmenskommunikation, Infraserv GmbH & Co. Höchst KG, Frankfurt am Main. Kontakt: Tel. +49-69-7952

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