Unterstützung beim Scale-up Industrieparkkonzept für den Übergang von der Forschung in die Produktion

Autor / Redakteur: Dr. Andreas Brockmeyer / Wolfgang Ernhofer

Im Industriepark Höchst bietet Technion einen neuen Ansatz für die Pilotierungsphase: Der Dienstleister stellt Flächen und Personal für Techikumsanlagen zur Verfügung und überträgt die Vorteile des Verbundes auf Scale-Up- und Batch-To-Conti-Prozesse.

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Im Industriepark Höchst können Technikumsbetreiber vom Service und der Erfahrung des Dienstleisters Technion profitieren.
Im Industriepark Höchst können Technikumsbetreiber vom Service und der Erfahrung des Dienstleisters Technion profitieren.
(Bild: Infraserv Höchst)

Der Industriepark Höchst hat sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt und ist einer der größten Forschungs- und Produktionsstandorte der Chemie- und Pharmabranche in Europa. Mehr als 90 Unternehmen mit 22 000 Mitarbeitern sitzen hier und haben seit dem Jahr 2000 rund 5,5 Milliarden Euro im Industriepark investiert. Als Standortbetreibergesellschaft ist Infraserv Höchst für die komplexe technische Infrastruktur des Standortes verantwortlich.

Die Grundidee – die gemeinsame Nutzung von speziellen Infrastrukturen mit deutlichen Kostenvorteilen für die Kunden – lässt sich auch auf kleinere Einheiten übertragen. Gerade in der Pilotierungsphase, dem Übergang von der Forschung in die Produktion, besteht ein temporärer Bedarf an genehmigter Technikumsfläche, Infrastruktur und technischen Dienstleistungen. Diesen Bedarf aus eigenen Mitteln zu decken, ist für Unternehmen mit einem erheblichen Aufwand und dem Aufbau von fixen Kosten verbunden - spezialisierte Dienstleister können in dieser wichtigen Phase wertvolle Partner sein.

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Herausforderung Scale-up

Für Chemieunternehmen besteht die größte Herausforderung in der Übertragung der Laboraktivität in den Produktionsmaßstab. Grundsätzlich bedarf es dabei einer stufenweisen Skalierung, um alle chemischen und physikalischen Hürden erfolgreich zu nehmen. Forschende Unternehmen benötigen hierzu projektbezogen Möglichkeiten, Pilotanlagen aufzubauen und zu betreiben.

Mit den zumeist zeitlich begrenzten Pilotierungsprojekten soll weder eine Kapitalbindung noch ein Personalaufbau verbunden sein. Von besonderer Bedeutung ist dabei auch, dass kein Außenstehender Zugang zu dem entwickelten Know-how erhält. Gerade kleinere Unternehmen sind auf technische Unterstützung angewiesen, wenn es um die Auslegung und die Realisierung dieser individuellen Anlagen geht.

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