„Leuchtendes Beispiel“ Wirtschaftsministerin besucht Industriepark Lausitz in Schwarzheide

Quelle: BASF Infraservice & Solutions Lausitz 2 min Lesedauer

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Industriepark Lausitz in Schwarzheide gewinnt als Standort für nachhaltige Industrie an Profil. Bei einem Besuch informierte sich Brandenburgs Wirtschaftsministerin Martina Klement über aktuelle Investitionen, Infrastrukturfragen und die nächsten Schritte der Standortentwicklung.

von links: Hendrik Fischer, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg, Jürgen Fuchs, Vorsitzender Geschäftsführung BASF Infraservice & Solutions Lausitz, Martina Klement, Ministerin für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg, Dr. Steffen Kammradt, Geschäftsführer und Sprecher Wirtschaftsförderung Land Brandenburg. (Bild:  BASF Infraservice & Solutions Lausitz/ Steffen Rasche)
von links: Hendrik Fischer, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg, Jürgen Fuchs, Vorsitzender Geschäftsführung BASF Infraservice & Solutions Lausitz, Martina Klement, Ministerin für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg, Dr. Steffen Kammradt, Geschäftsführer und Sprecher Wirtschaftsförderung Land Brandenburg.
(Bild: BASF Infraservice & Solutions Lausitz/ Steffen Rasche)

Der Industriepark Lausitz entwickelt sich mit hohem Tempo zu einem zentralen Zukunftsstandort für nachhaltige Industrie und Kreislaufwirtschaft in Brandenburg. Davon überzeugte sich Brandenburgs Wirtschaftsministerin Martina Klement bei ihrem Besuch in Schwarzheide. Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung von BASF Infraservice & Solutions Lausitz, informierte die Ministerin über aktuelle Investitionsvorhaben, neue Ansiedlungen und die nächsten Entwicklungsschritte des Standorts.

Martina Klement, Ministerin für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg, betonte: „Der Industriepark Lausitz steht beispielhaft für den erfolgreichen Strukturwandel in Brandenburg und Net Zero Technologien. Mit gezielten Investitionen, hoher Innovationskraft und einer klaren Zukunftsperspektive entwickelt sich hier ein moderner Industriestandort von überregionaler Bedeutung. Dass internationale Unternehmen den Standort Schwarzheide für ihre Investitionen wählen, unterstreicht die Attraktivität der Lausitz und das große Vertrauen in ihre wirtschaftliche Zukunft.“

Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Infraservice & Solutions Lausitz, erklärte: „Die aktuellen Investitionsvorhaben zeigen, dass unser Geschäftsmodell trägt und der Standort auch für internationale Unternehmen attraktiv ist. Nicht einmal ein Jahr nach dem Start des Industrieparks Lausitz können wir bereits zwei neue Ansiedlungen und ein Investitionsvorhaben im dreistelligen Millionenbereich vorweisen. Die Transformation gewinnt spürbar an Dynamik.“

Ein zentrales Thema des Besuchs der Ministerin, die von Hendrik Fischer, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium und Dr. Steffen Kammradt, Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg (WFBB), begleitet wurde, waren die Pläne von Infinite Loop Europe zum Bau einer PET-Kunststoffrecyclinganlage im Industriepark Lausitz. Antoine Boussard, CEO von Infinite Loop Europe, stellte das Vorhaben der Ministerin persönlich vor. Bereits im Februar hatte das Unternehmen in Schwarzheide ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Der Betrieb der Anlage ist für 2030 geplant. Ziel ist es, PET-Kunststoffabfälle aufzubereiten und vollständig recyceltes PET in Neuwarequalität bereitzustellen.

Darüber hinaus informierte Jürgen Fuchs über die Investition des Dresdner Wasserstoffunternehmens Sunfire. Das Unternehmen errichtet im Industriepark Lausitz eine Testanlage zur Validierung seiner Hochtemperatur-Elektrolyse-Technologie (SOEC). Die Anlage soll noch in diesem Jahr in Betrieb gehen und industrielle Langzeittests zur Herstellung von grünem Wasserstoff ermöglichen. Mit dem Projekt stärkt der Industriepark Lausitz seine Position als Standort für Wasserstoffwirtschaft und industrielle Dekarbonisierung.

Mit den neuen Investitionen in Recycling, Wasserstoff und nachhaltige Produktion entwickelt sich der Industriepark Lausitz zu einem Leuchtturm für die industrielle Erneuerung der Lausitz. Er zeigt, wie Strukturwandel durch Innovation, Investitionen und starke Partnerschaften erfolgreich gestaltet werden kann.

Neben den Investitionsprojekten standen beim Besuch auch Fragen und der Austausch zu Themen wie Infrastrukturentwicklung, Flächenerschließung und Fachkräftesicherung auf der Agenda. Die Brandenburgische Wirtschaftsministerin Martina Klement bekräftigte dabei ihre Unterstützung für die weitere Entwicklung des Industrieparks Lausitz.

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