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Umrüstung auf Erneuerbare In San Francisco soll die größte Raffinerie für erneuerbare Kraftstoffe entstehen

| Redakteur: MA Alexander Stark

Die Raffinerie von Phillips 66 im kalifornischen Rodeo soll auf die Produktion erneuerbarer Kraftstoffe umgerüstet werden. Nach den Plänen des Unternehmen soll das Werk bei San Francisco kein Rohöl mehr verarbeiten, sondern Kraftstoffe aus gebrauchtem Speiseöl, Fetten und Sojaölen herstellen.

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Die Raffinerie von Phillips 66 in San Francisco soll zur weltgrößten Anlage für erneuerbare Kraftstoffe werden.
Die Raffinerie von Phillips 66 in San Francisco soll zur weltgrößten Anlage für erneuerbare Kraftstoffe werden.
(Bild: Phillips 66/ Hall Puckett)

Houston/USA — Mit einer Produktionsmenge von über 25 Millionen Tonnen erneuerbarem Diesel, Benzin und Flugzeugbenzin soll in San Francisco die größte Raffinerie für erneuerbare Kraftstoffe entstehen. Hierzu sollen bestehende Anlagen mit einer Kapazität von 5 Millionen Tonnen um 20 Millionen Tonnen erweitert werden.

Der Projektumfang umfasst den Bau von Aufbereitungsanlagen und die Umnutzung bestehender Hydrocrack-Anlagen für die Produktion von erneuerbaren Kraftstoffen. In Zukunft sollen Rohstoffe wie Speiseöl, Fette, Schmierfette und Sojaöle aus weltweiten Quellen raffiniert werden, um den kalifornischen Markt mit erneuerbaren Kraftstoffen zu versorgen.

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Nach Genehmigung durch Behördenvertreter des Contra Costa County und des Bay Area Air Quality Management District soll die Produktion erneuerbarer Brennstoffe voraussichtlich Anfang 2024 beginnen. Sobald die Anlage umkonfiguriert ist, wird sie dem Unternehmen zufolge kein Rohöl mehr verarbeiten.

Das Unternehmen hat außerdem angekündigt, sein Kraftwerk in Rodeo und die Raffinerie Santa Maria in Arroyo Grande, Kalifornien, im Jahr 2023 schließen zu wollen. Die zugehörigen Rohölpipelines würden ab 2023 schrittweise außer Betrieb genommen, hieß es weiter.

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