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Instandhaltung und Condition-Monitoring

Immer ein Ohr an der Pumpe dank Vibrationsmessung

| Redakteur: Dominik Stephan

Ein Ohr im Prozess: Das CM Vibration Meter ermittelt Schwingungskerngrößen.
Ein Ohr im Prozess: Das CM Vibration Meter ermittelt Schwingungskerngrößen. (Bild: CM technologies [M] Alban)

Alles im grünen Bereich: Optimierte Instandhaltung und sichere Prozesse durch Vibrationsmessung – Weg von Feuerwehraktionen oder dem unnötigen Austausch funktionierender Teile, hin zur zustandsbasierten Instandhaltung: Condition Monitoring ist in aller Munde – aber ist das Thema nicht furchtbar komplex? Moderne Vibrationsmessgeräte sollen es auch Ungeübten ermöglichen, in den Prozess hineinzuhören.

Satte 70 Milliarden Euro warten auf Abholung – zu diesem Ergebnis kommt eine Conmoto-Studie, die ein entsprechendes Einsparpotenzial bei den Instandhaltungskosten europäischer Produktionsstandorte bemerkt. Das ist kein Pappenstiel: Betrachtet man die Gesamtkosten von über 450 Milliarden, könnte fast jeder siebte Euro im Instandhaltungsbudget gespart werden.

Doch wie? Kaum ein Unternehmen kann sich Stillstände leisten. Wird eine präventive Strategie verfolgt und eigentlich funktionierende Teile vorbeugend gewartet, geht das schnell ins Geld. Immerhin werden Maßnahmen umgesetzt, die strenggenommen nicht nötig wären.

Die Zukunft der Instandhaltung

In Big-Data-Zeiten setzten immer mehr Betreiber auf zustands­orientierte Maßnahmen: Kapital und Arbeitskraft nur da aufzuwenden, wo es nötig ist, das hilft, Ressourcen zu sparen und dennoch einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten. Dazu ist es nötig, Fehler vorzeitig zu erkennen und aus Betriebsdaten Schlüsse über den Zustand von Anlagen und Komponenten zu ziehen.

Manchmal verrät sich der Fehlerteufel selbst: So können Vibrationsdaten bei rotierenden Anlagen wie Motoren, Pumpen, Kompressoren oder Ventilatoren helfen, Fehlerbilder zu identifizieren – wenn man ein Ohr dafür hat. Dafür ist eine verlässliche Messung und aussagekräftige Analyse nötig. Aktuelle Werte, die durch Condition Monitoring ermittelt werden, helfen, den Instandhaltungsaufwand auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren, ohne die Prozesssicherheit zu gefährden.

Unregelmäßigkeit erkannt, Gefahr gebannt

Das muss nicht kompliziert sein: Lösungen wie das Vibration Meter von CM Technologies lauschen auf Unregelmäßigkeiten im Betrieb und sollen so das Condition Monitoring auch für ungeschultes Personal zur vielseitigen Methode in der Instandhaltung machen.

„Alle Geräte haben einen Sensor, der die Beschleunigung der Maschinen- oder Equipment-Schwingung aufnimmt“, erklärt Ali Awad, Product Specialist bei CM Technologies. „Die Daten werden direkt analysiert und können über das Display eingesehen werden.“

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Durchblick für alle

Für die Messung wird der über ein Kabel mit dem Handgerät verbundene Sensor mit einem Magnetkopf oder Gewinde an der Anlage angeschlossen. Dabei ermittelt das ISO 10816-3-zertifizierte Gerät physikalische und mechanische Kerngrößen wie Schwingbeschleunigung, -geschwindigkeit, -weg und Frequenz bei Spitzen-Vibrationskennwerten zwischen 10-1000 Hz in Millimeter/Sekunden.

Ergänzendes zum Thema
 
Condition Monitoring: Das ist zu tun

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