Absackanlage

Hygiene-Absackanlage der zweiten Generation bietet zahlreiche konstruktive Verbesserungen

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Das System erlaubt die Integration einer zusätzlichen Stickstoffbeaufschlagung zur Verlängerung der Produkthaltbarkeit. Im Produktfluss befinden sich keine Befestigungsteile. Geschlossene Maschineneinhausungen tragen zur gesamten Anlagensicherheit bei. Die Anlage ist als Einzel- oder Doppelstutzenanlage ausführbar mit Leistungen von 350 bzw. 600 Sack pro Stunde. Das Sackverpackungssystem kann bei allen gängigen Offensäcken eingesetzt werden – einschließlich Seitenfaltensäcke oder Blockbodensäcke mit Füllgewichten von fünf bis 50 kg pro Gebinde. Die OMLH-Serie ist flexibel bezüglich des Sackverschlusses wie beispielsweise Schweißverschluss, Nähverschluss mit oder ohne Reiterband, kombinierte Varianten und viele mehr.

Das Hygiene-Absacksystem nutzt die felderprobte Bottom-up-Befülltechnologie. Nach der automatischen Sackanhängung an den Füllstutzen wird der Sack im Bodenbefüllverfahren über eine vertikale Dosierschnecke befüllt. Somit wird von vornherein eine mögliche Staubentwicklung und Luftanreicherung des Schüttgutes vermieden. Die Vertikalschnecke arbeitet frequenzgesteuert, sodass alle pulvrigen Produkte genau und schnell dosiert werden können. Während des Sacktransportes bleibt die obere Sackfahne geschlossen, um eine Verunreinigung des Produktes auszuschließen. Das Sacktransportsystem ist unterhalb des Transportbandes für eine einfache und schnelle Reinigung frei zugänglich ausgelegt.

Staubfallen elimieren

Die neuartige Konstruktionsweise ist unter Einteilung in verschiedene Funktionszonen modular gestaltet. Die beweglichen Teile der Anlage einschließlich Antriebe, Kabel, Steuerungselemente sind so weit wie möglich von den Funktionsbereichen Sackbefüllung und Sackverschluss separiert. Auch hierdurch lassen sich mögliche Produktverunreinigungen oder „Staubfallen“ eliminieren. Jedes Prozessmodul verfügt über eine eigene Energieversorgung und Steuerungskomponente. Die Zwischenverkabelung wird direkt an der Rückseite der Funktionsmodule geführt. Somit konnte der Verkabelungsaufwand weiter reduziert werden. Das Absacksystem ist mit einer eigens entwickelten Bruttoverwiegung für höchste Genauigkeit, ohne erforderliche Nachdosierung, ausgestattet. Entlüftungssonden entfernen überschüssige Luft im Schüttgut aus dem Sack, wodurch der Sack eine stabile und kompakte Form erhält. Das Entlüftungssystem besteht aus einer Vakuumpumpe mit Feinstaubfilter und mikroperforierten Sonden. Die Entlüftungszeit ist über die Bedieneroberfläche einstellbar.

* Die Autorin arbeitet als freie Mitarbeiterin für PROCESS.

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