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Das Funktionsprinzip der Ecop-Wärmepumpe
Wie jedoch funktioniert die Ecop-Technologie? Möglich macht das eine neuartige Umsetzung eines gasförmigen Joule-Prozesses, in dem mittels zentrifugaler Kräfte ein umweltfreundliches Arbeitsgas eine hocheffiziente Zustandsänderung durchführt, wodurch eine Verdichtungseffizienz von >99 % realisiert werden kann. Durch Änderung der Rotationsgeschwindigkeit kann das Druckverhältnis und damit das Temperaturverhältnis variiert werden. Das Arbeitsmittel kann dabei bei verschiedenen Temperaturen die Wärme aufnehmen und abgeben, wodurch ein Maximum an Flexibilität erreicht wird.
Anders gesprochen: Die Maschine passt sich den Umgebungsbedingungen in der Prozesstechnik an. Die hohe Effizienz des Systems erlaubt es mit wenig (elektrischer) Energie mehr Wärme oder Kälte zu produzieren. Resultat ist eine Maschine, die sich deutlich von bisherigen Systemen unterscheidet.
Die Einbindung und Arbeitsweise des Produkts kann mit einem Wärmetauscher verglichen werden. Während Wärmetauscher jedoch nur von höheren Temperaturen auf niedrigere Temperaturen Wärme übertragen können, kann das Ecop-Produkt Wärme, mittels eklektischer Energie, auf höhere Temperaturen bringen. Schwankungen der Wärmequelle (z.B. aufgrund von geänderten Außentemperaturen oder anderen Produkten) können flexibel ausgeglichen werden.
Mittels der Umsetzung der Wärmeintegrationsmaßnahmen, welche zur Importverringerung von fossilen Energieträgern und Reduktion der CO2-Emissionen in energieintensiven Anlagen führen, lassen sich die Energie- und Stromkosten für Kälte- und Wärmeerzeugung deutlich reduzieren. Die tatsächliche Einbindung kann auf unterschiedliche Weise erfolgen.
Das Ecop-Produkt kann vergleichsweise einfach implementiert werden, es erzeugt die Wärme aus dem Kälteprozess, kann diese aber gleich zur Einbindung für den Wärmeprozess verwenden. Wird keine Kälte benötigt oder werden höhere Temperaturen für die Wärmesenke verlangt, bietet sich vor allem auch Abwärme als Wärmequelle an. Anstatt diese zu „entsorgen“ wird die Wärme recycelt. So ist es möglich bei aktuellen Industrie-Energiepreisen bis zu 300 000 Euro pro Jahr für eine 1 MW-Anlage einzusparen.
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