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Chemiewerk in Flammen

Großbrand in französischem Lubrizol-Werk

| Redakteur: Alexander Stark

Am frühen Donnerstagmorgen brach in der Chemieanlage von Lubrizol in Rouen, Frankreich, ein Feuer aus. Es gab keine Verletzten und das Feuer ist inzwischen gelöscht. Der Vorfall verursachte in der französischen Stadt aber gewaltige Rauchschwaden. Prüfungen durch die örtlichen Behörden ergaben jedoch keine akute Toxizität des Rauchs.

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In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist im Lubrizol-Werk in Rouen ein Großfeuer ausgebrochen.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist im Lubrizol-Werk in Rouen ein Großfeuer ausgebrochen.
(Bild: Youtube/ TendenceOuest)

Rouen/Frankreich – Ein Großbrand im Chemiewerk von Lubrizol in Rouen löste am Donnerstag eine schwarze Rauchwolke über der Stadt in der Normandie aus. Die französischen Behörden schlossen Straßen und Schulen und forderten die Menschen auf, sich im Haus aufzuhalten. Die Verwaltung der Region Seine-Maritime riet den Menschen auch, unnötige Reisen in der Region zu vermeiden.

Berichten zufolge hat das Feuer ein Fasslager und ein Verwaltungsgebäude am Standort betroffen. Zudem breitete sich das Feuer auf zwei benachbarte Unternehmen aus. Lubrizol produziert in Rouen Additive für Schmierstoffe und Farben. Die Ursache für das Feuer sei noch unbekannt, teilte das Unternehmen auf seiner Website mit. Inzwischen ist das Feuer gelöscht und es gab keine Verletzten. Rund 200 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um das Feuer zu löschen.

Bilder zeigten Explosionen, orangefarbene Flammen und eine gewaltige Rauchwolke über dem Werk:

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