Ventile
Gleitschieberventile überzeugen im Umgang mit giftigen Chemikalien

Quelle: Schubert & Salzer 4 min Lesedauer

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Schwefeldioxid ist ein hochgiftiges Medium. Der Umgang damit unterliegt deshalb der Störfallverordnung und stellt höchste Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit der verwendeten Armaturen. Im Chemiewerk Bad Köstritz werden zur Regelung von Schwefeldioxid Gleitschieberventile eingesetzt und dadurch außergewöhnliche Ergebnisse in Bezug auf Standzeit und Regelpräzision erzielt.

Neben Schwefeldioxid zur Thiosulfatherstellung, regeln Gleitschieberventile bei CWK in einer Vielzahl von Anwendungen auch Dampf, flüssigen Schwefel und andere flüssige und gasförmige Medien.(Bild:  Chemiewerk Bad Köstritz GmbH/Schubert & Salzer Control Systems GmbH)
Neben Schwefeldioxid zur Thiosulfatherstellung, regeln Gleitschieberventile bei CWK in einer Vielzahl von Anwendungen auch Dampf, flüssigen Schwefel und andere flüssige und gasförmige Medien.
(Bild: Chemiewerk Bad Köstritz GmbH/Schubert & Salzer Control Systems GmbH)

„Weil die Chemie stimmt.“ lautet der Slogan des Chemiewerks Bad Köstritz – kurz CWK. Der Hersteller anorganischer Spezialchemikalien aus Thüringen blickt auf eine über 195-jährige Geschichte zurück, die mit der Eröffnung der Saline Heinrichshall im Jahr 1831 begann. Heute zeigt sich CWK als mittelständisches Chemieunternehmen mit historisch gewachsener Spezialisierung z. B. auf Schwefelverbindungen. Thiosulfate sind eine Gruppe davon, mit der CWK, als einer von wenigen Anbietern weltweit, Kunden in kommerziellem Maßstab versorgen kann.

Thiosulfate sind chemische Verbindungen, die aus Schwefel, Sauerstoff und einem positiv geladenen Partner-Ion wie Natrium oder Kalium bestehen. Sie werden z. B. als „Anti-Chlor“ in der Abwasser- und Abgasreinigung eingesetzt, sind ein wertvoller Düngerzusatz, ein wichtiges Reduktionsmittel in der Chemie und haben eine lange und bedeutsame Geschichte als Fixiersalz in der Analogfotografie.