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Gefällte Kieselsäure Evonik weitet Produktion von Silica in der Türkei aus

| Redakteur: Alexander Stark

Aufgrund der hohen Nachfrage der Reifenindustrie erhöhrt Evonik Industries seine Kapazitäten für die Produktion von gefällter Kieselsäure in der Türkei.

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Die grünen Reifen mit Silica/Silan Technologie von Evonik sparen Benzin dank ihres geringen Rollwiderstands.
Die grünen Reifen mit Silica/Silan Technologie von Evonik sparen Benzin dank ihres geringen Rollwiderstands.
(Bild: Evonik)

Essen; Adapazari/Türkei – Gefällte Kieselsäuren sind wesentlicher Bestandteil rollwiderstandsreduzierter Reifen und gehören mit Smart Materials zu einem der vier strategischen Wachstumskerne des Unternehmens mit überdurchschnittlichem Marktwachstum und Margenpotential, teilte der Hersteller mit.

Das Unternehmen wird seine Jahreskapazitäten für gefällte Kieselsäure am bestehenden Standort Adapazari, Türkei, um 40.000 Tonnen erweitern und investiert hierfür einen niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag. Der Konzern betreibt in der Türkei ein Joint Venture mit Ege Kimya. Der neue Anlagenkomplex soll 2020 in Betrieb gehen und neben dem Bedarf an Reifenkieselsäuren der Marke Ultrasil auch die wachsende Nachfrage für gefällte Spezialkieselsäuren bedienen.

Mit der Erweiterung in Adapazari begleitet Evonik die starke Nachfrage nach leicht dispergierbaren Kieselsäuren (HD-Silica) für die „grüne Reifen“- Produktion, insbesondere von Kunden in Südosteuropa und dem Nahen Osten. Aufgrund eines deutlich geringeren Rollwiderstands im Vergleich zu herkömmlichen PKW-Reifen spare der „grüne Reifen“ erhebliche Mengen von Kraftstoff ein, so der Hersteller.

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