Portfolio-Erweiterung Evonik plant Ausbau des Weichmacher-Portfolios

Redakteur: Alexander Stark

Der Spezialchemiekonzern Evonik will im kommenden Jahr neue Weichmacher-Produkte auf den Markt bringen, die auf dem Rohstoff INA (Isononanol) basieren. Wie vorhandene Produktionskapazitäten am Standort Marl dafür ergänzt werden können, soll eine Machbarkeitsstudie klären.

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Die Weichmacher der neuesten Generation sollen am Standort Marl hergestellt werden.
Die Weichmacher der neuesten Generation sollen am Standort Marl hergestellt werden.
(Bild: Evonik)

Marl – Im kommenden Jahr will Evonik will neue Weichmacher-Produkte auf den Markt bringen, die auf dem Rohstoff INA (Isononanol) basieren. Damit will der Konzern sein weltweites Geschäft mit Weichmachern stärken, die insbesondere für PVC-Produkte wie Kabel, Fußböden oder Dachbahnen eingesetzt werden. Die neuen Produkte sollen am größten Standort des Konzerns in Marl hergestellt werden. Das Unternehmen hat angekündigt, das Geschäft mit innovativen Weichmachern der neuesten Generation weiter ausbauen zu wollen. „Neben einem ausgewogenen Produktportfolio ist für unsere Kunden vor allem die Liefersicherheit relevant. Hier treffen wir Maßnahmen, um die Verfügbarkeit der Weichmacher und des Ausgangsrohstoffes weiter abzusichern“, sagt Roland Pietz, Marktsegmentleiter Oxo-Alkohole und Weichmacher bei Performance Intermediates.

Um zu klären, wie vorhandene Produktionskapazitäten am Standort Marl ergänzt werden können, hat Evonik kürzlich die Vorplanung in Auftrag gegeben. Sobald diese Planung abgeschlossen ist, beginnt die Basic-Engineering-Phase. Hier werden die grundsätzlichen Anforderungen an die Anlagen definiert und Details zu Produktionsvolumen weiter ausgearbeitet. Anschließend kann dann der erforderliche Umbau beginnen.

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