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Rautenfilter

Edelstahl-Rautenfilter für die tertiäre Abwasserreinigung

| Redakteur: Gabriele Ilg

Neuer Rautenfilter „i-Filt“
Neuer Rautenfilter „i-Filt“ (Bild: Invent/Kurt Fuchs)

Mit seinem Rautenfilter „i-Filt“ stellt Invent ein Produkt für die Fest-/Flüssigtrennung im Anschluss an das Nachklärbecken vor.

Die Wiederverwendung von Wasser aus dem Kläranlagenablauf gewinnt zum Umweltschutz und aus Gründen der Effizienz weltweit zunehmend an Bedeutung. Dadurch steigen die Ansprüche an die Abwasserreinigung und erfordern die Integration weiterer Reinigungsschritte. Elementarer Bestandteil der tertiären Abwasserreinigung ist eine zusätzliche Filtration. Sie ist die Grundlage weiterer Aufbereitungsschritte, wie vierte Reinigungsstufe, Entnahme von Mikroplastik, Phosphorreduktion oder Desinfektion.

Der Rautenfilter wurde speziell für die Fest-Flüssig-Trennung im Anschluss an das Nachklärbecken. Er hält kleinste, noch im Abwasser vorhandene Schwebstoffe, wie Belebtschlammflocken, Mikroplastik, Fällungsflocken der Phosphorreduktion oder Pulveraktivkohle zurück. Dabei ist er – laut Invent – besonders energieeffizient und bietet eine hervorragende Abscheideleistung auf kleinstem Raum.

Der neue Rautenfilter besteht aus einem oder mehreren Filterrädern, Rückspülung, Einhausung und Wanne. Die Filterräder sind direkt mechanisch miteinander gekoppelt, ohne den zusätzlichen Einsatz eines Zentralrohrs. Sie sind ausgerüstet mit hochwertigem Edelstahlhochleistungs-Filtergewebe. Die verwendeten Öffnungsweiten variieren im Bereich von 10 bis 100 μm.

Die Beschickung erfolgt mittels eines strömungsmechanisch optimierten Verteilers direkt in das Zentrum des Rotors, wodurch im Zulaufbereich auf den Einsatz einer Dichtung verzichtet werden kann. Unbemerkte Leckagen und Filtratverunreinigungen, aufgrund abgenutzter Dichtung, seien somit ausgeschlossen.

Die Filterscheiben werden vom zu reinigenden Abwasser von innen nach außen durchströmt. Die zunehmende Feststoffbeladung des Filtermaterials führt langsam zu einem Ansteigen des hydraulischen Widerstands, wodurch letztendlich der Wasserspiegel innerhalb der Filterscheiben ansteigt. Bei Erreichen eines definierten Wasserspiegels innerhalb des Filterrads wird die Rückspülung des Filtergewebes ausgelöst. Die periodische Rückspülung bzw. Abreinigung des Filtergewebes von den zurückgehaltenen Feststoffen erfolgt mittels Spritzwasser, welches von außen auf das Filtergewebe einwirkt.

Die Spülwasserpumpe wird dabei mit Filtrat gespeist und macht eine externe Wasserversorgung unnötig. Die abgeschiedenen Feststoffe werden über die Drehung des Rotors und die Abreinigung durch die Spritzdüsen in eine innen liegende Auffangrinne gespült und separat zum Filtrat aus der Maschine abgeleitet. Die Feststoffe werden meist in den Kläranlagenzulauf zurückgeführt.

Der Rautenfilter wurde für die energieeffiziente Abwasserfiltration entwickelt. Es kommt hierbei ein strömungsmechanisches Designkonzept zur Anwendung, das laut Invent, abhängig vom Einsatzfall, zu hydraulischen Leistungssteigerungen von bis zu 100 % führen kann.

Ifat: Halle A2, Stand 327/426

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