Anbieter zum Thema
Der Druckabfall durch aktiv gemischte Reaktoren ist meist niedrig und Flüssigkeit kann oft allein durch Gravitation zugeführt werden. Benutzt man eine Recycling-Leitung mit einem Coflore SXV, ist der Gegendruck, der durch die Rückführleitung erzeugt wird, meist hoch genug, um das Fluid durch das System zu pumpen. Setzt man auf den geringen Druckabfall, um Material durch das System zu pumpen, sollten die Förderhöhe im Zulauf und im Produkttank die gleiche sein. Bei Umgebungsdruck wird dies erreicht, indem Tanks mit Entlüftungsventilen eingesetzt werden.
Für Systeme, die bei höheren Drücken arbeiten, sollten die Behälter an eine gemeinsame Inertgas-Leitung angeschlossen werden, um eine Druckauffüllung von Vorratstank und Produkttanks zu gewährleisten.
Gasfluss und -abführung
Das System muss gasfrei sein, bevor die Reaktion startet. Dies wird erreicht, indem das Equipment mit einem inerten Fluid gefüllt wird. Bei Gas/Flüssig-Reaktionen wird das Gas am unteren Auslaufpunkt injiziert und fließt durchs System entgegen der Abwärtsströmung, um eine gleichmäßige Verteilung zu gewährleisten.
Gas, das aus der Lösung stammt oder während der Reaktion entsteht, kann sich im Reaktor ansammeln, was das Arbeitsvolumen beeinflusst. Da es aufsteigt, kann überschüssiges Gas an der obersten Stelle des Reaktors durch eine Entlüftungsöffnung am Ventil entfernt werden. Die Transferleitungen müssen so ausgelegt werden, dass Gas aus dem Reaktor entweichen kann, wobei das Gasventil im Normalfall mit dem Entleerungstank verbunden ist. Die Verbindungsleitung muss hoch genug liegen, um zu verhindern, dass Material am Reaktor vorbei fließt. Falls der Druckabfall zu hoch ist, sollte eine aktive Kontrolle durch einen Niveau-Detektor mit einem Steuerventil genutzt werden.
* * R. Dahlbeck ist als Berater für AM Technology tätig. R. Ashe ist Technologie-Spezialist bei AM Technology.
(ID:44870713)