Consumer-Care-Markt

Bayer will Consumer-Care-Geschäft des US-Konzerns Merck & Co. übernehmen

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Die Kooperation umfasst das zur Behandlung bestimmter Formen des Lungenhochdrucks zugelassene Bayer-Medikament Adempas (Riociguat) sowie dessen Entwicklung für weitere Indikationen. Ebenfalls eingeschlossen ist der Entwicklungskandidat Vericiguat, der sich augenblicklich in zwei Phase-IIb-Studien der klinischen Prüfung zur Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz befindet. Die Partner haben darüber hinaus vereinbart, dass weitere sGC-Modulatoren, die derzeit in frühen Forschungs- oder Entwicklungsstadien sind, in die Kooperation aufgenommen werden können.

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Kosten und Erträge der sGC-Modulatoren entfallen zu gleichen Teilen auf Bayer und Merck & Co. Die Unternehmen werden eine gemeinsame Entwicklungs- und Vermarktungsstrategie erarbeiten. Bayer wird die Führungsrolle bei der Vermarktung von Adempas in Nord- und Lateinamerika übernehmen, Merck & Co. außerhalb dieser Regionen. Für Vericiguat sowie für weitere für die klinische Entwicklung in Frage kommende sGC-Modulatoren wird Bayer die Vermarktung außerhalb von Nord- und Lateinamerika steuern, Merck & Co. seinerseits in diesen Regionen.

Mitvermarktung von Adempas geplant

Beide Unternehmen haben die Option zur Mitvermarktung von Adempas und nachfolgenden sGC-Modulatoren im jeweils anderen Gebiet. „Diese Zusammenarbeit zeigt unser Engagement für die sGC-Modulatoren und gibt uns die Möglichkeit, das Potenzial dieser vielversprechenden Herz-Kreislauf-Wirkstoffe noch besser auszuschöpfen“, sagte Brandicourt.

Merck & Co. wird Zahlungen von bis zu 2,1 Milliarden US-Dollar (1,5 Milliarden Euro) an Bayer leisten. Diese bestehen aus einer Vorauszahlung von 1 Milliarde US-Dollar (0,7 Milliarden Euro) und umsatzabhängigen Meilensteinzahlungen von bis zu 1,1 Milliarden US-Dollar (0,8 Milliarden Euro) für künftige gemeinsame Umsätze auf Basis von bestimmten Wirkstoffen aus der Zusammenarbeit, einschließlich Adempas.

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