Consumer-Care-Markt

Bayer will Consumer-Care-Geschäft des US-Konzerns Merck & Co. übernehmen

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Die wichtigsten Marken sind Claritin (Allergien), Coppertone (Sonnenschutz), Dr. Scholl’s (Fußgesundheit), MiraLAX (Magen-Darm-Erkrankungen) und Afrin (Erkältung). Die Sparte beschäftigt rund 2.250 Mitarbeiter und hat ihren Sitz in New Jersey (USA). Die Produktion ist an den Standorten Cleveland, Tennessee (USA), Chatsworth, Georgia (USA), Pointe Claire, Quebec (Kanada) und Shanghai (China) angesiedelt. Der Forschungs- und Vertriebsstandort für Sonnenschutz und Fußgesundheit befindet sich in Memphis, Tennessee (USA). Das fusionierte Geschäft soll seinen Hauptsitz am bisherigen Bayer-Standort in Whippany, New Jersey (USA) haben.

Strategische Pharma-Kooperation auf dem Gebiet der sGC-Modulation

Im Rahmen einer weiteren Vereinbarung gehen Bayer und Merck & Co. eine strategische Pharma-Kooperation auf dem Gebiet der Modulation von löslicher Guanylat-Zyklase (sGC) ein. Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören zu den wichtigsten Therapiegebieten. Ungeachtet bisheriger Erfolge besteht hier ein hoher medizinischer Bedarf bei verschiedenen Krankheiten wie zum Beispiel bestimmten Formen der Pulmonalen Hypertonie und Herzschwäche.

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Neuartige sGC-Modulatoren bieten möglicherweise neue Therapieansätze für derartige Erkrankungen. Allerdings sind erheblicher Forschungsaufwand und umfangreiche klinische Studienprogramme erforderlich, um die Möglichkeiten dieser Wirkstoffe voll zu erfassen. Durch die jetzt vereinbarte Kooperation bündeln zwei der führenden Unternehmen auf diesem Gebiet ihre Kompetenzen.

„Die Expertise und globale Präsenz von Merck im Therapiegebiet Herz-Kreislauf machen das Unternehmen zum idealen Partner für unsere sGC-Programme“, sagte Dekkers. „Wir sind fest davon überzeugt, dass wir durch diese Zusammenarbeit bessere Chancen haben, neue Medikamente für mehr Patienten bereitstellen zu können - ganz im Sinne unserer Mission ,Science For A Better Life‘.“

„Wir bündeln unsere Ressourcen auf dem Gebiet der sGC-Modulation und schaffen eine gemeinsame Entwicklungs- und Vermarktungskooperation. Dies ermöglicht beiden Firmen, das medizinische Potenzial der neuartigen sGC-Modulatoren besser zu erforschen“, erklärte Kenneth Frazier, Chairman und Chief Executive Officer von Merck & Co.

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