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Dr. Ilka Ottleben


LABORPRAXIS - Mehr Effizienz für Labor & Analytik

Dr. Ilka Ottleben ist Diplom-Biologin, Schwerpunkt Molekularbiologie, und seit 2009 Redakteurin beim Fachmedium LABORPRAXIS.

Artikel des Autors

Meisterin der Genscherere: Emmanuelle Charpentier (© Max-Planck-Gesellschaft)
Arbeiten zum Genome Editing ausgezeichnet

CRISPR-Cas9: Emmanuelle Charpentier erhält Nobelpreis für Chemie

Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften hat in diesem Jahr Prof. Dr. Emmanuelle Charpentier, Direktorin der Max-Planck-Forschungsstelle für die Wissenschaft der Pathogene, für ihre bahnbrechenden Arbeiten zu CRISPR-Cas9, einem Werkzeug zur Genom-Editierung, mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet. Sie teilt sich den Preis mit Jennifer Doudna, Molekularbiologin an der University of California, Berkeley.

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Elektronentransfer in der Alge C. reinhardtii, der zur Produktion von Wasserstoff oder anderer Stoffe führt. Hase = Hydrogenase. (Bild: MPI CEC / RUB)
Energieerzeugung

Effiziente Produktion von Wasserstoff durch Mikroalgen

Mikroalgen brauchen für die Produktion von Wasserstoff lediglich Licht und Wasser. Die Effizienz der Mikroalgen für die Wasserstoffproduktion ist allerdings gering und muss noch um ein bis zwei Größenordnungen gesteigert werden bevor ein biotechnologisches Verfahren interessant werden könnte. Wissenschaftler der AG Photobiotechnologie an der Ruhr Universität Bochum und der Mülheimer Max-Planck-Institute zeigen jetzt wie eine Effizienzsteigerung erreicht werden kann.

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Mikroplastik an Frankreichs Atlantikküste.   (© Fraunhofer UMSICHT/Leandra Hamann)
Konsortialstudie benennt Hauptemittenten

Mikroplastik: Pro Bundesbürger gelangen jedes Jahr vier Kilo in die Umwelt

Das Thema Plastikmüll und Mikroplastik ist derzeit in Politik, Medien und Öffentlichkeit sehr präsent. Zu Recht. Wie immer helfen für eine sachliche, lösungsorientierte Diskussion Fakten weiter. Die liefert nun eine neue „Konsortialstudie Mikroplastik“, in der Fraunhofer-Forscher den Wissensstand zu Mikro- und Makroplastik zusammengetragen haben. Woher stammen die kleinen Kunststoffpartikel? Welche Mengen werden jährlich in Deutschland emittiert? Die Studie liefert nun Antworten.

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An der Grenze zwischen Ozean und Atmosphäre entsteht offenbar mehr Isopren als bisher angenommen. Das Gas trägt zur Wolkenbildung bei und hat daher Einfluss auf das globale Klima. (Bild: Tilo Arnhold/TROPOS)
Klima

Oberfläche der Ozeane beeinflusst Klima stärker als gedacht

Ein hauchdünner Film an der Oberfläche der Ozeane spielt eine Schlüsselrolle für das Klima. Dass die Ozeane offenbar deutlich mehr Isopren produzieren als bisher angenommen und sich dadurch stärker auf das Klima auswirken, hat ein internationales Forscherteam jetzt herausgefunden und dabei erstmals eine abiotische Quelle für Isopren nachgewiesen. Dies erklärt Unstimmigkeiten in den globalen Berechnungen und könnte helfen, Klimamodelle zu verbessern.

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Die Verpackungsindustrie erschließt durch die Verwendung von Molkeprotein einen neuen lukrativen Markt für ein bisher entsorgtes Nebenprodukt der Käseherstellung.  (Bild: ttz Bremerhaven)
Verbundverpackung

Molke ersetzt Kunststoff – neue Verbundverpackung auf Molkeprotein-Basis

Die Herstellung von Lebensmittelverpackungen ist aufwändig und teuer. In der Produktion wird deshalb Wert auf effiziente und kostengünstige Verpackungsmaterialen gelegt. Umweltbelastungen durch nicht-recycelbare Kunststoffe werden dabei in Kauf genommen. Dass es auch anders geht, zeigt das EU-Forschungsprojekt Wheylayer, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, eine ökologische und leicht recycelbare Verbundverpackung auf der Basis von Molkeproteinen zu entwickeln.

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Ob Zahncremes, Deos oder Peelings – viele Kosmetikprodukte enthalten solche Mikroplastik-Partikel als „sanfte Abrasiva“ also Schleifmittel. (Stephan Glinka / BUND)
Mikroplastik in Hautpflegeprodukten

Cellulose statt Mikroplastik: Biologisch abbaubare Alternative für Kosmetik

Nach wie vor wird in kosmetischen Pflegeprodukten Mikroplastik eingesetzt, obwohl die umweltschädigenden Folgen hinlänglich bekannt sind. Winzige Mikroplastik-Partikel, die in Peelings und anderen Hautpflegeprodukten als „sanfte Abrasiva“ (Schleifmittel) dienen sollen, gelangen über die Abwassersysteme ins Meer und schließlich in unsere Nahrungskette. In einem Forschungsprojekt hat das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS gemeinsam mit Partnern Materialien getestet, die Mikroplastik in Kosmetikprodukten ersetzen können und biologisch abbaubar sind. Im Fokus: Partikel aus Cellulose.

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PFCs – per- und polyfluorierte Chemikalien – finden ihren Weg aus Alltagsprodukten immer wieder ins Oberflächen- oder Grundwasser, so die Experten. (Symbolbild) (gemeinfrei)
Per- und polyfluorierte Chemikalien

Aus dem Kaffeebecher ins Grundwasser: PFC-belastete Gewässer sanieren

Sie finden sich in atmungsaktiver Kleidung, „to go“-Kaffeebechern oder Feuerlösch-Schaum: per- und polyfluorierte Chemikalien, oder abgekürzt PFCs. Von dort finden sie ihren Weg immer wieder ins Oberflächen- oder Grundwasser. Das ist problematisch, denn PFCs sind leberschädigend, fortpflanzungsschädigend und potenziell krebserzeugend. Nun wollen Forscher ein neues Material zur Dekontamination entwickeln, mit dem sich PFC-belastete Gewässer sanieren lassen sollen.

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Zinkoxid-Nanopartikel beispielsweise kommen häufig in Sonnenschutzmitteln zum Einsatz.  (Bild: Umicore)
Nanostäube

Nanopartikel und Explosionsschutz

Nanopartikel werden in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt. Die produzierten Mengen können sehr unterschiedlich sein, von großen Mengen (Tonnen) eines Stoffes hin zu ganz kleinen Mengen wertvollerer Produkte. Doch welche Explosionsrisiken gehen von den Nanopartikeln aus und welche weitere Charakterisierung ist noch notwendig?

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Chemikalien und Gefahrgüter müssen bei Herstellung und Transport sicher gekennzeichnet werden. (Archiv: Vogel Business Media)
Chemikalien und Gefahrgüter

Global Harmonized System (GHS) zertifizierte Drucklösung für Gefahrstoff-Kennzeichnung

Ab Dezember 2010 müssen Unternehmen, die Chemikalien und Gefahrgüter herstellen und transportieren, diese entsprechend dem Globally Harmonized System (GHS) kennzeichnen. TA Triumph-Adler, Spezialist im Bereich Document Business, bietet gemeinsam mit den Softwareunternehmen ebsoft und Atos Origins ein zertifiziertes Allroundpaket an, mit dem sich die Gefahrstoff-Kennzeichnung Richtlinienkonform erstellen lässt.

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In den Zellwänden von Pflanzen dient Cellulose als Gerüst, als eine Art Skelett.  (Bild: iStock)
Nano-Cellulose

Mit Nano-Cellulose zu neuen Verbundwerkstoffen

Seit längerem steht Nano-Cellulose als neues Biomaterial im Fokus von Wissenschaft und Industrie. Empa-Forschende entwickelten nun ein Herstellungsverfahren für Nano-Cellulosepulver, aus dem sich Polymerverbundwerkstoffe herstellen lassen, die z.B. als Leichtbauwerkstoff im Automobilbau oder als Membran- oder Filtermaterial in der Biomedizin Verwendung finden könnten.

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Leicht vergärbare Großmarktabfälle wie Salat, Obst und Gemüse sollen mit einem neuen Verfahren Methan als Kraftstoff liefern.  (Bild: Fraunhofer IGB)
Biogas

Auto fahren mit Biogas aus Bioabfällen

Im Forschungsvorhaben ETAMAX will ein Verbund aus Forschung, Energiewirtschaft und Industrie mit einem neu entwickelten Verfahren nasse Abfall-Biomasse und Algenrestbiomasse vollständig zu Biogas umsetzen und gleichzeitig alle Stoffkreisläufe schließen. Als Fahrzeugkraftstoff aufgereinigt, soll das regenerative Biomethan eine kleine Flotte von Erdgas-Fahrzeugen antreiben.

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Nahaufnahme des LED-Bioreaktors (Bild: Andreas Heddergott / TU München)
LED-Bioreaktoren

Algen in den Tank

Weil Nahrungspflanzen wie Soja und Mais auch für die Energiegewinnung genutzt werden, leiden Millionen Menschen Hunger. Algen könnten hier Abhilfe schaffen. Sie gedeihen auch in Salzwasser und auf unfruchtbaren Böden. Für ihr Wachstum benötigen sie Sonnenlicht. Doch das ist im Labor gar nicht so einfach herzustellen. Wissenschaftler haben nun eine Methodik entwickelt, mit der sie verschiedenste Lichtsituationen simulieren und so die Produktivität der Algen präzise studieren können.

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Wie bestimmte Schadstoffe unsere Landschaften langfristig belasten und verändern werden, untersucht jetzt ein neuer multidisziplinärer Forschungsverbund. (gemeinfrei)
Sonderforschungsbereich

Wie sich Schadstoffe in Wasser und Boden langfristig verhalten

Nitrate, Herbizide, organische Verbindungen oder Mikroschadstoffe aus Arzneimitteln und Kosmetika: wie sich diese Schadstoffe in Fließgewässern, Grundwasser und Boden verhalten, ist hochkomplex und im Detail meist wenig vorhersagbar. Wie derartige Schadstoffe unsere Landschaften tatsächlich langfristig belasten und verändern werden, untersucht jetzt ein neuer multidisziplinärer Forschungsverbund.

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Erfreulich: Bei häufig verzehrten Lebensmitteln wie Karotten, Kartoffeln oder Äpfeln sind seit Jahren kaum oder gar keine Rückstandshöchstgehaltsüberschreitungen festzustellen. (gemienfrei)
Lebensmittel aus Deutschland und EU

Belastung mit Pflanzenschutzmittel-Rückständen nimmt weiter ab

In Deutschland und in der EU erzeugte Lebensmittel sind sehr selten mit zu hohen Rückständen an Pflanzenschutzmitteln belastet. Allerdings bestehen Unterschiede bei der Betrachtung einzelner Kulturen. Während bei vielen häufig oder saisonal verzehrten Lebensmitteln kaum oder gar keine Überschreitungen der Höchstmengen festzustellen sind, tauchen manche Kulturen dauerhaft in der Liste der Kulturen mit den meisten Überschreitungen auf.

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Abb 1.: Das Prozesspolarimeter Propol zur Online- und Inline-Prozesskontrolle in einer Anwendung.  (Bild: Anton Paar OptoTec)
Polarimeter

Automatische Polarimeter für die Prozesskontrolle

In Laboratorien der Chemie-, Pharma- und Nahrungsmittelindustrie wird die Polarimetrie bereits seit langem für die quantitative Analyse eingesetzt. Seit einigen Jahren sind nun auch Prozesspolarimeter auf dem Markt, die mit einem verschleißfreien Messprinzip arbeiten und eine kontinuierliche Inline- oder Online-Messung optisch aktiver Substanzen im Prozess ermöglichen.

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