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Instandhaltung Augmented Reality unterstützt Pumpen- und Armaturenservice

| Redakteur: Meike Herkersdorf

Durchblick im Pumpenmanagement Dank Datenbrille: Auf der diesjährigen Achema präsentieren Pumpenhersteller ganz neue Servicekonzepte im besten Industry-4.0-Sinne, die auf der sogenannten „Augmented Reality“ basieren. Hinter diesem Begriff verbirgt sich das Arbeiten mit einer mit dem Internet verbundenen Datenbrille oder einer Smartphone-App.

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KSB hat den Top-Trend der Instandhalter im Programm: Augmented Reality.
KSB hat den Top-Trend der Instandhalter im Programm: Augmented Reality.
(Bild: KSB)

Über diese werden Anwender oder Monteure währenden ihres Serviceeinsatzes per Videobild und Audiosignal von einem Experten geführt. Dabei kann dieser Experte, der an einem Servicestandort des Herstellers vor einem Bildschirm sitzt, gewissermaßen mit den Augen der Person vor Ort die Situation beurteilen.

Auf diese Weise kann man zum Beispiel einen Monteur, der kein Spezialist für Pumpen ist, Schritt für Schritt durch gängige Instandhaltungsmaßnahmen leiten. Es ist auch möglich, über die Datenbrille Explosionszeichnungen oder Screenshots in das Sichtfeld einzublenden, erklären die Pumpenspezialisten von KSB, die auf der Messe eine derartige Lösung vorstellen. So kann man benötigte Ersatzteile identifizieren, deren Beschaffung einleiten und so den Einsatz eines eventuell noch erforderlichen KSB-Service-Technikers vorbereiten.

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Instandhalter und Betreiber müssen auf diese Weise nicht länger darauf warten, dass der Spezialist vor Ort erst feststellen muss, welche Werkzeuge und Ressourcen zur Reparatur benötigt wird. Der Anwender soll durch die kürzere Reaktionszeit gleich in mehrerer Hinsicht profitieren, erklärt KSB: Da die Pumpe so schnell wieder betriebsbereit ist, kann die Produktion kurzfristig wieder anlaufen. Eventuell kann der Betreiber dank des virtuellen Blickes des Serviceexperten feststellen, ob sich mit einer Maßnahme noch bis zur nächsten Revision warten lässt.

Doch auch bereits bei der Inbetriebnahme könnten die Datenbrillen die Ingenieure unterstützen. So lässt sich im Vorfeld überprüfen, ob die eingebauten Pumpen schon für eine Inbetriebnahme bereit sind. Bei ersten Tests in der Praxis hat sich das System bereits sehr gut bewährt.

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