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Schwenkantriebe

Armaturen automatisieren

| Redakteur: Kristin Breunig

Der Bar-Agturn soll mit seinem Design, robuster Ausführung und Vielseitigkeit in den technischen Eigenschaften punkten.
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Der Bar-Agturn soll mit seinem Design, robuster Ausführung und Vielseitigkeit in den technischen Eigenschaften punkten. (Bild: bar pneumatische Steuerungssysteme GmbH)

Mit dem pneuamtischen Schwenkantrieb Bar-Agturn will Bar die Ansprüche von Anlagenplanern, Anlagenbauern und Anwendern erfüllen. Dabei soll ein breites Spektrum an Drehmomenten und Schwenkwinkeln abgedeckt werden.

Für jede Automatisierung von Absperrorganen soll das gesamte Spektrum bei Drehmomenten und Schwenkwinkeln durch 18 verschiedene Baugrößen abgedeckt werden und das bei einem Drehmoment von zwei bis 13 040 Nm. Die pulverbeschichteten Deckel und die Gehäusebeschichtung aus hart anodisiertem Aluminium sollen den Einsatz auch unter aggressiven Umgebungsbedingungen ermöglichen. Für mehr Laufruhe, optimales Drehmoment und geringen Verschleiß soll eine präzise gefräste Kolbenverzahnung sorgen. Wichtige Informationen, wie Flanschbilder, Luftanschlüsse und Seriennummer sind durch Laser auf das Antriebsgehäuse graviert.

Durch die Verwendung gleicher Deckel für einfach- und doppeltwirkende Antriebe wird erreicht, dass ein Umbau von einfach- zu doppeltwirkenden Varianten oder umgekehrt technisch möglich wird, ohne die Kappen tauschen zu müssen.

Variable Anbaugeräte

Über die genormte Schnittstelle VDI/VDE 3845 lassen sich alle im Markt verbreiteten Positioner und Endschalterboxen aufbauen. Der Stellungsanzeiger ist bereits Bestandteil des Produktes und mit variablen Clips zur Anzeige der Armaturenstellung ausgerüstet. Die Magnetventilschnittstelle ist hoch am Profil gut erreichbar angeordnet und für den Anbau von Vorsteuerventilen optimiert. Durch diese Positionierung wird der Armaturenflansch nicht beeinträchtigt.

Pro Antriebsgröße stehen in den meisten Fällen zwei ISO-Flanschbilder zur Auswahl. Das Ritzel mit Achtkant-Anschluss adaptiert eine parallele oder diagonale Schaltwellenausrichtung der Armatur und gewährleistet einen platzsparenden Antriebsaufbau. Die Endlagenjustierung zur genauen Einstellung ist auf der gegenüberliegenden Seite des Magnetventilanschlusses angeordnet und erleichtert den Vorgang. Eine genaue Justierung der Armatur erfolgt über die Einstellung der Endlagen in der 0°- und 90°-Position von jeweils +5° bis -5°.

Die Sicherheitsfedern sind auf ein homogenes Verhältnis zwischen pneumatischem Moment und Federmoment ausgelegt und können einfach und sicher ein- oder ausgebaut werden. Jedem Steuerdruck ist dabei eine definierte Federzahl zugeordnet und erleichtert die Antriebsauswahl über die Drehmomente.

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