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Armaturen-Trends Alles halb so schlimm? Armaturen-Experten trotz Absatzrückgang optimistisch

| Redakteur: Dominik Stephan

Nach zwei Rekordjahren in Folge spüren die Armaturenhersteller Gegenwind: Die schwächelnde Chemiekonjunktur und rückläufige Inlandsumsätze drücken 2019 auf die Zahlen der Branche. Wird ausgerechnet das Reich der Mitte zu Stabilitäts-Anker der Welt?

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China, USA und die Nachbarn in Europa: Deutsche Armaturen gehen in die Welt.
China, USA und die Nachbarn in Europa: Deutsche Armaturen gehen in die Welt.
(Bild: VDMA)

Die Deutschen Industriearmaturen-Hersteller spüren Gegenwind: In Zeiten der weltweiten Konjunkturflaute geht der Bedarf nach Investitionsgütern zurück. Zwar können die Armaturen-Experten 2019 nochmal um ein Prozent zulegen, doch scheinen die fetten Jahre vorerst vorbei. Im Inland sind die Umsätze mit minus zwei Prozent sogar rückläufig, über das Jahr retten die Exporterlöse der Branche jedoch die schwarzen Zahlen. Vor allem der Euro-Raum trug mit einem Plus von 4 Prozent zum positiven Ergebnis bei. Außerhalb der Eurozone betrug das Umsatzplus lediglich 2 Prozent.

Besonders gefragt: Regelarmaturen, die 2019 um 8 Prozent zulegten. Zu den Verlieren gehören die Absperrarmaturen (stagnieren) und besonders Sicherheits- und Überwachungsarmaturen (minus 7 Prozent). Für den VDMA keine allzu große Überraschung, wie Wolfgang Burchard, Geschäftsführer des VDMA Fachverband Armaturen, bemerkt: „Angesichts der sich abzeichnenden weltweiten Abschwungs ist das schwache Wachstum im ersten Halbjahr wenig überraschend, zumal wesentliche Absatzmärkte, wie die Chemiebranche, ihre Prognosen unlängst nach unten korrigiert haben.“

Industrie-Armaturen für Asien stützen den Markt

Zum Trübsal blasen sieht Burchard trotzdem keinen Anlass: „Das Auftragsplus von 7 Prozent im ersten Halbjahr lässt auf eine Belebung des Geschäfts hoffen.“ Dabei ist es vor allem die „erstaunlich robuste“ Nachfrage aus China, die mehr und mehr zur Stütze des Exports für die deutschen Firmen (die im ersten Halbjahr 2019 Armaturen für 260 Millionen Euro in die die Volksrepublik liefern konnten). Im gleichen Zeitraum legten auch die Exporte in die Vereinigten Staaten u, 9,5 Prozent (auf 216 Millionen Euro) und nach Frankreich (plus 9,7 Prozent/121,6 Millionen Euro), dem drittgrößten Absatzmarkt für Armaturen aus der Bundesrepublik.

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