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Spezial-Kreiselpumpen

Wie Expertenwissen Sie vor Pumpenschäden schützt

| Autor / Redakteur: Annette van Dorp / Dr. Jörg Kempf

Nicht verzagen, Bungartz fragen: Die Problemlöser des Kreiselpumpen-Spezialisten knacken selbst härteste Nüsse. So beispielsweise ... siehe Bildergalerie
Nicht verzagen, Bungartz fragen: Die Problemlöser des Kreiselpumpen-Spezialisten knacken selbst härteste Nüsse. So beispielsweise ... siehe Bildergalerie ( © B. Wylezich - fotolia.com)

Seine Kompetenz beim Einsatz von Kreiselpumpen für schwierige Fälle stellt Bungartz immer wieder durch eindrucksvolle Anwendungsbeispiele unter Beweis. Lesen Sie, wie das Zusammenspiel von Werkstoff-, Dichtungs- und Lagertechnologie beim Fördern schwieriger Medien mit Kreiselpumpen hilft.

Bei einer Vielzahl von „schwierigen“ Förderaufgaben in Chemie-, Raffinerie- und Düngemittel-Anlagen handelt es sich um korrosive, abrasive, gashaltige, heiße bis siedende und oft auch gefährliche Flüssigkeiten. Sie alle stellen hohe Anforderungen an Pumpen, Werkstoffe und Dichtungstechnologie. Die Einhaltung der Gesetzgebung (Emissionen, TA-Luft/Explosionsschutz, Atex) muss ebenso berücksichtigt werden.

„So manche Pumpe kommt ins Straucheln, wenn es um die Förderung spezieller Medien geht, z.B. Düngemittel-Feststoffgemische, Mineralölkonzentrate oder außergewöhnliche Stoffe wie Titantetrachlorid oder Ammoniumnitrat“, so Hans-Wilhelm Möllmann in seinem Vortrag auf dem PROCESS Pumpen-Forum. Solche Spezialitäten sind für die als Problemlöser bekannten Pumpen von Bungartz gerade richtig. Beispiele aus der langjährigen Praxis reichen von Medien wie heißer Schwefelsäure, flüssigem Teer, Feststoffsuspensionen wie Eisenoxid bis hin zur Förderung von explosiven Stoffen, z.B. Flüssiggasen bei der Tankwagenentleerung.

Alle Bungartz-Pumpen werden speziell für jeden Anwendungsfall ausgelegt. Das Know-how beim Einsatz der zur Verfügung stehenden Pumpen-Werkstoffe von Edelstählen bis zu Siliciumcarbid und ihrer richtigen Kombination ist Bestandteil der Beratungsleistungen. Die einsatzstarken Spezial-Kreiselpumpen mit einer vom Medium weitestgehend unabhängigen Lager- und Dichtungstechnologie ermöglichen die Lösung auch noch so schwieriger Herausforderungen. Gleichzeitig können eine durchgängig hohe Betriebssicherheit und überdurchschnittliche Standzeiten realisiert werden. Bevor Möllmann in seinem Vortrag zu diesen Besonderheiten kam, wartete er jedoch zunächst mit „Grausamkeiten“ auf.

So ist eine gefürchtete Ursache für Materialschäden z.B. die Kavitation – das explosionsartige Entstehen und Zerfallen von Gasblasen. Bei saugenden Kreiselpumpen ist die typische Druckabsenkung am Schaufeleintritt systembedingt. Sie ist und bleibt eine Problemzone. Durch diese Druckabsenkung unterhalb des Dampfdrucks am Laufradeintritt verdampft Flüssigkeit. Hier entstehen die Dampfblasen, die mit der Strömung in den Druckbereich der Pumpe getragen werden. Im Innern der Pumpe fallen sie in sich zusammen. Was sich meist durch prasselnde Geräusche ankündigt, wirkt zerstörerisch: Unterbrechung des Förderstroms, defekte Bauteile bis hin zum Pumpenaustausch sind die Folge. Mit der kleiner werdenden Differenz zwischen Saug- und Dampfdruck des Mediums (entspricht NPSH-Anlage in Metern) steigt die Gefahr von Kavitation.

Der Einsatz normalsaugender Pumpen für kavitationskritische Anwendungen (z.B. bei der Förderung von Kondensaten) ist immer mit zusätzlichen Maßnahmen zur Vermeidung von Kavitation verbunden. Höhere Kosten sind die Folge.

Kavitation? Für die selbstregelnden Kreiselpumpen der Serie V-AN von Bungartz kein Problem. Mehr auf der nächsten Seite.

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