Tipps für eine optimale Pumpen-Auswahl Wie beeinflusst das Medium die Pumpen-Auswahl?

Autor / Redakteur: Prof. Eberhard Schlücker / Dr. Jörg Kempf

Im Rahmen der Energieeffizienzdebatte sind wir alle gezwungen, über alle Bereiche unseres industriellen Umfeldes neu nachzudenken. Dass wir dabei die Kosten nicht aus den Augen verlieren dürfen ist nur richtig, aber welche Kosten sind das und wie entwickeln sich diese? Der Eröffnungsvortrag des 10. PROCESS-Pumpenforums am 23./24. Oktober 2012 in Würzburg widmet sich dieser Frage speziell für den Betrieb von Pumpen. Schnell wird deutlich: Die richtige Pumpen-Auswahl ist hier von entscheidender Bedeutung.

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Die wesentliche Frage, die man sich stellen sollte ist, ob die gewählten Pumpen den Fördermedien grundsätzlich genügen. Wertvolle Tipps erhalten Betreiber auf dem 10. PROCESS-Pumpenforum von Prof. Eberhard Schlücker, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen.
Die wesentliche Frage, die man sich stellen sollte ist, ob die gewählten Pumpen den Fördermedien grundsätzlich genügen. Wertvolle Tipps erhalten Betreiber auf dem 10. PROCESS-Pumpenforum von Prof. Eberhard Schlücker, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen.
(Bild: Schlücker)

Erlangen/Würzburg – Betrachtet man die Kosten, so gelten für einen nachhaltigen Betrieb von Pumpen zweifelsfrei die Lebenszykluskosten oder – im Falle anderer Eigentumsverhältnisse – die Total Cost of Ownership. Beide Kostenarten enthalten sowohl die Energie- als auch die Investitions- und Wartungskosten. Sollen sich beide Kostenarten optimal entwickeln, dann erfordert dies eine kompetente Auswahl der zum Einsatz kommenden Pumpen anhand der zu fördernden Medien sowie der jeweils geforderten hydraulischen Leistungen.

Die wesentliche Frage, die man sich stellen sollte ist selbstverständlich, ob die gewählten Pumpen den Fördermedien grundsätzlich genügen. Hierfür sind die jeweiligen Ausprägungen der Pumpenkonstruktionen hinsichtlich

  • Werkstoffaufwand (Beständigkeit),
  • fertigungstechnischen Zusatzaufwands (beispielsweise Hygiene),
  • Verschleißanfälligkeit (Verschleißmechanismen, funktionelle Oberflächen),
  • thermischer Limitierungen (Kunststoffe),
  • stofflicher Einflüsse und Förder- und Kennliniencharakteristik

die wesentlichen Aspekte.

Darüber hinaus ist noch wichtig zu prüfen, ob die gewählte Pumpe im optimalen Wirkungsgradbereich arbeitet und wie ihre Pulsationscharakteristik ist. Diese Aspekte werden vielfach immer noch unterschätzt.

Untersuchungsergebnisse zeigen jedoch, je nach Regelmethode, dass ein Abstand zum optimalen Betriebspunkt die Schadenswahrscheinlichkeit steigert. Der Grund hierfür sind im Wesentlichen dynamische Effekte oder Diskontinuitätseffekte.

Der Eröffnungsvortrag „Wie beeinflusst das Medium die Pumpenauswahl?“ auf dem 10. PROCESS-Pumpenforum am 23./24. Oktober 2012 in Würzburg widmet sich exakt diesen Fragen, bewertet verschiedene Pumpenarten hinsichtlich ihrer Vorteile und Nachteile und gibt Hinweise für eine optimale Pumpenauswahl.

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* Prof. Schlücker leitet den Lehrstuhl für Prozessmaschinen und Anlagentechnik im Bereich Chemie- und Bioingenieurwesen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen.

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