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Funktionale Sicherheit mit SIL

Warum SIL keine Pflicht, aber trotzdem ein Muss ist

| Redakteur: Dominik Stephan

Funktionale Sicherheit zwischen SIL-Level und EN 61508 oder was tun, wenn’s brennt? Wenn sicherheitsrelevante Komponenten versagen, ist nicht nur die Produktion gefährdet. Damit es nicht zum schlimmsten kommt, helfen funktionale Sicherheitskonzepte. Doch nur wer Fehlerursachen kennt, kann die richtigen Vorkehrungen treffen.

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Auf der sicheren Seite: Wenn Komponenten unvorhergesehen versagen, greift das Konzept funktionale Sicherheit, um Betrieb, Personal und Umwelt vor Schaden zu bewahren.
Auf der sicheren Seite: Wenn Komponenten unvorhergesehen versagen, greift das Konzept funktionale Sicherheit, um Betrieb, Personal und Umwelt vor Schaden zu bewahren.
(Bild: © anuphadit - Fotolia)

Fehler passieren – Bauteile können versagen, mechanische Komponenten verschleißen oder Schaltkreise ausfallen. Doch eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied: Schon die Störung einer einzelnen Komponente kann schwerwiegende Folgen für den Betrieb und die Sicherheit einer industriellen Produktion haben, besonders wenn Teile des Mess-, Steuer- und Regelkreises betroffen sind. Im Falle eines Falles trotzdem eine Fortsetzung des Anlagebetriebs oder zumindest einen sicheren Zustand zu garantieren, ist Ziel der sogenannten Funktionalen Sicherheit.

Dieses Konzept wird im Zeitalter komplexer elektronischer Systeme und speicherprogrammierbarer Steuerungen immer wichtiger, sind doch nahezu alle Sicherheitsfunktionen eines Betriebs fest in Maschinenhand. Das schafft zusätzliche Herausforderungen: Lässt sich der Zustand mechanischer Systeme noch recht zuverlässig anhand der Abnutzung beurteilen, altern elektronische Komponenten kaum. Ihre Lebensdauer wird nicht durch Abrieb, Heißlaufen oder Festfressen begrenzt, trotzdem versagen auch diese Systeme mit der Zeit.