Prof. Wilhelm Albert Meulenberg (links) und Falk Schulze-Küppers (rechts) mit Gastrennmembran (Forschungszentrum Jülich / T. Schlößer)
Co-Elektrolyse

Effiziente Kraftstoffproduktion dank 3D-Druck

Die Co-Elektrolyse ist ein neuer Weg, um aus CO2 und Wasser synthetische Kraftstoffe und Chemikalien herzustellen. Im Projekt Prometheus will das Forschungszentrum Jülich mit weiteren Partnern nun mittels 3D-Druck einen Membranreaktor für die Herstellung synthetischer Kraftstoffe mit extradünnen Zellen entwickeln. Dieser soll deutlich effizienter und kostengünstiger sein als bisherige Anlagen, die sich größtenteils noch in einem experimentellen Stadium befinden.

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Borealis will im belgischen Kallo eine neue Propan-Dehydrierungsanlage im Weltmaßstab mit jährlicher Kapazität von 750.000 Tonnen bauen. (Borealis)
Engineering: Propan-Dehydrierung

Borealis baut World-Scale-Anlage in Belgien

Nach erfolgreichem Abschluss der FEED-Studie hat Borealis nun die endgültige Investitionsentscheidung getroffen: Das Chemieunternehmen plant den Bau einer neuen Propan-Dehydrierungsanlage (PDH) im Weltmaßstab. Die Anlage wird am bestehenden Borealis-Produktionsstandort in Kallo, Belgien, errichtet werden und soll in der ersten Jahreshälfte 2022 in Betrieb gehen.

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 (dirk.hanus/CAC)
Mittelständler im Großanlagenbau

Schlüssel(fertig) zum Erfolg: Als Mittelständler erfolgreich im Großanlagenbau

So lernen Anlagenbauprojekte fliegen: Wenn es um die Planung und Montage großer Industrieanlagen geht, sind häufig weltumspannende Großkonzerne gefragt. Doch es geht auch anders – wenn Flexibilität und Speziallösungen für knifflige Aufgaben gefragt sind, schlägt die Stunde der Spezialisten. Und das nicht nur im Kleinen, sondern zunehmend auch bei schlüsselfertigen Großprojekten...

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Doktorandin Niyousha Karimi Paridari untersucht die elektrochemischen Eigenschaften unterschiedlicher Materialien, um sie für neue Energiespeichertechnologien nutzbar zu machen. (Laila Tkotz, KIT)
Elektrochemische Energiespeicher

Neue Plattform bündelt Energiespeicher-Forschung

Elektrochemische Energiespeicher sind eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Mit dem Center for Electrochemical Energy Storage Ulm & Karlsruhe (Celest) hat nun eine neue Forschungsplattform auf diesem Gebiet ihre Arbeit aufgenommen. Sie vereint erkenntnisorientierte Forschung mit praxisnaher Entwicklung sowie innovativer Produktionstechnologie. Celest bündelt das Know-How von 29 Instituten an den Partnereinrichtungen Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Universität Ulm sowie dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW).

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Ein Power-to-X-Technologie-Beispiel: Die kompakte Pilotanlage in dem Soletair-Projekt produziert 200 Liter Sprit aus Solarstrom und dem Kohlenstoffdioxid der Umgebungsluft (VTT)
Power-to-X-Technologien

Roadmap für ein nachhaltiges Energiesystem mit Power-to-X

Seit 2016 versuchen Wissenschaftler in dem BMBF-Projekt „Power-to-X“ mit Energie aus erneuerbarer Stromerzeugung eine Grundlage für Mobilität oder Chemieproduktion zu bilden. Nun liegt eine erste Roadmap vor, die die verfügbaren Technologien einordnen und im Hinblick auf Nachhaltigkeit bewerten soll. Ihrem Charakter als „lebendes Dokument“ entsprechend, spart sie auch Kontroversen nicht aus.

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