Kohlendioxid als neuer Rohstoff: In dieser Produktionsanlage in Dormagen baut Covestro jetzt 20 Prozent CO2 in eine wichtige Schaumstoff-Komponente ein. (Covestro)
CO2 als Rohstoff

Chemie aus dem Schornstein: Kommt jetzt die stoffliche Nutzung von CO2?

CO2 hat ein schlechtes Image. Aber lässt sich das unerwünschte Abgas auch als Rohstoff nutzen? Keine leichte Aufgabe, doch Forscher aus aller Welt arbeiten emsig an der stofflichen Nutzung des Klimakillers. Wer jetzt glaubt, dass es dabei bei Gedankenspielen im Elfenbeinturm oder Kleinstversuchen im Kellerlabor bleibt, irrt sich gewaltig. Schon jetzt läuft die erste Anlage im Industriemaßstab an…

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Die Gewinner des Wettbewerbs: Burkhard Anders und Ina Vrancken von 3M Deutschland mit VCI-Präsident Kurt Bock (v.l.n.r.). (VCI/Darchinger)
Responsible-Care-Wettbewerb 2017

3M für Fluorpolymer-Recycling-Verfahren ausgezeichnet

Im jüngsten Responsible-Care-Wettbewerb zeichnete der Verband der Chemischen Industrie (VCI) vier beispielhafte Leistungen von Mitgliedsunternehmen aus. Den ersten Platz belegte 3M mit dem Fluorpolymer-Recycling-Verfahren. Auch Aurubis, die Grillo-Werke und Akzo Nobel konnten sich über Preise freuen. Zum dritten Mal wurde auch ein besonderes Projekt eines mittelständischen Chemieunternehmens prämiert.

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Jahrelang leitete Dupont PFOA in Gewässer ein, mit gravierenden Auswirkungen auf Natur, Tiere und Menschen. (Symbolbild) (CC0)
Folgen durch PFOA-Freisetzung

Dupont-Ankläger Bilott erhält „Alternativen Nobelpreis“

Er hat das Chemieunternehmen Dupont verklagt, jetzt wird sein Engagement für Mensch und Natur ausgezeichnet: Der amerikanische Anwalt Robert Bilott wird mit dem Ehrenpreis des Right Livelihood Award gewürdigt. Nach vielen Jahren hat er bewiesen, dass Dupont mutwillig Perfluoroctansäure (PFOA) in einen Bach eingeleitet hat und im Boden versickern ließ. Die Substanz hat den Anwohnern, Tieren und der Umwelt massiven Schaden zugefügt.

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Bei Uhlmann laufen derzeit mehrere Pilotprojekte mit Augmented-Reality-Anwendungen. (Uhlmann )
Maschinenbau

Darum geht im Maschinenbau ohne Industrie 4.0 bald nichts mehr

Von wegen Mittelständler verschlafen Industrie 4.0. Maschinenbauer beispielsweise, die als Ausrüster von Chemie-, Pharma- und Lebensmittel-Prozessen weltweit aktiv sind, haben ihre ganz spezielle Herangehensweise. Am wirkungsvollsten agierten die, die sich nicht verzettelten. Fünf Beispiele für eine teils kritische, teils begeisterte, aber immer konsequente Digitalisierungsstrategie.

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BASF wird Bse Engineering mit für den neuen Prozess maßgeschneiderten Katalysatoren versorgen. (Symbolbild) (BASF)
Energiespeicherung

BASF-Katalysator für die Umwandlung von CO2 und überschüssigem Strom zu Methanol

BASF und Bse Engineering haben eine Entwicklungsvereinbarung unterzeichnet. Danach stellt der Chemiekonzern einen maßgeschneiderten Katalysator für ein neues Verfahren zur chemischen Energiespeicherung bereit. Das Verfahren von BSE Engineering wird die Umwandlung von überschüssigem Strom aus erneuerbaren Energiequellen und CO2 aus Abgasen in den chemischen Energiespeicher Methanol in kleinen, dezentralen Produktionsanlagen ermöglichen.

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