Binnengewässer sind wieder zunehmend mit Sulfat belastet. (Solvin Zankl)
Studie zu Gewässerbelastungen

Sulfatkonzentrationen in Binnengewässern nach wie vor problematisch

Saurer Regen gehört eigentlich der Vergangenheit an, doch noch immer steigen die Sulfatkonzentrationen in vielen Binnengewässern weltweit. Forschende unter Leitung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und der dänischen Universität Aarhus geben in einer neuen Studie einen Überblick, aus welchen Quellen das Sulfat heute stammt und welche Folgen es hat.

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Einer der drei SKVGD-Wasserstoffbrenner im Einsatz beim Spezialchemikalienunternehmen Nouryon in Ibbenbüren. (Saacke)
Wasserstoff

Schon heute H2-ready? Die nötige Technologie steht längst in den Startlöchern

Die Wasserstoffwende soll kommen: Mit ihrer Nationalen Wasserstoffstrategie setzt die Bundesregierung für die Energieerzeugung und -Speicherung zunehmend auf H2. Die Vorteile für viele Industrien und die Möglichkeit, das Gas ins Erdgasnetz einzuspeisen, lassen Wasserstoff zum idealen Partner der Energiewende werden, so hofft man zumindest in Berlin. Das wirft die Frage auf, wie weit die nötigen Technologien eigentlich sind...

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Bildergalerien

Die hergestellten Komposit-Aktivkohlen weisen im Vergleich zu herkömmlichen granulierten Aktivkohlen eine dreifach höhere elektrische Leitfähigkeit auf. (Fraunhofer Umsicht)
Dritte Reinigungsstufe in Kläranlagen

Aktivkohleverfahren beseitigt selbst Spurenstoffe aus dem Abwasser

Kläranlagen greifen zur Reinigung des Abwassers auf eine Reihe von wirksamen und etablierten Verfahren zurück, doch eine einheitlich anerkannte, ideale Methode zur Entfernung von Spurenstoffen gibt es bisher nicht. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik Umsicht wollen dies ändern. Mit Zero Trace haben sie einen ganzheitlichen Ansatz mit selbstentwickelten Komposit-Aktivkohlen und einem neuen elektrischen Regenerationsverfahren geschaffen, der Effizienz, Massentauglichkeit und Nachhaltigkeit verspricht.

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Luftaufnahme des Caprolactam-Komplexes am Standort in Lillo/Antwerpen, Belgien. (Lanxess)
Lachgas-Emissionen reduzieren

Nichts zu lachen: So werden Lachgas-Emissionen bei der Kunststoffproduktion vermieden

Nicht immer hat der Treibhauseffekt mit CO2 zu tun: Distickstoffmonoxid oder Lachgas, welches etwa in der Kunststoffproduktion als Nebenprodukt anfällt, ist trotz des Namens extrem klimaschädlich. Für die Hersteller, die entsprechende Emissionszertifikate vorhalten müssen, wird Klimaschutz so unter Umständen zum Business Case. Dabei ist mit einer entsprechenden Abgasbehandlung eine N2O-freie Produktion durchaus möglich, wie ein Projekt in Antwerpen demonstriert.

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