Alaa Oughli, Darren Buesen, Nicolas Plumeré (von links) wollen Biokatalysatoren langlebiger machen. (RUB, Marquard)
Effizientere Energieumwandlung

Wie Iodidsalze Biokatalysatoren für Brennstoffzellen stabil machen

Entgegen theoretischen Vorhersagen inaktiviert Sauerstoff Biokatalysatoren für die Energieumwandlung auch unter einem Schutzfilm binnen kurzer Zeit. Ein Forschungsteam an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) hat herausgefunden warum: Es bildet sich Wasserstoffperoxid am Schutzfilm. Die Zugabe von Iodidsalzen zum Elektrolyten kann das verhindern und die Lebensdauer der Katalysatoren erheblich verlängern.

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Bildergalerien

Wissenschaftler kontrolliert bakterielles Wachstum nach Phytase-Screening. (G. A. Castillo Villamizar)
Gebundenes Phosphat freisetzen

Neuer Biokatalysator eröffnet Möglichkeiten bei der effektiven Phosphatnutzung

Phosphate werden als Düngemittel in großen Mengen in der konventionellen Landwirtschaft eingesetzt. Die zunehmende Erschöpfung der natürlichen Phosphor-Ressourcen und die Belastung der Phosphor-Lagerstätten mit Schwermetallen machen neue Strategien zur Gewinnung und zum Recycling von Phosphaten dringlicher. Wissenschaftler der Universität Göttingen haben nun eine Methode entwickelt, um neue Enzyme aus der Umwelt aufzuspüren, mit denen Phosphat freigesetzt werden kann.

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Forschen an der Herstellung von Tensiden aus heimischen Rohstoffen: Devrim Eren Seitz, Lars Nitzsche, Tristan Jolmes (Michael Bause/ TH Köln)
Verbundprojekt

Tenside aus heimischen Rohstoffen

Tenside bilden als waschaktiven Substanzen den Kern von Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Körperpflegeprodukten. Viele Tenside werden auf der Basis von Erdöl und tropischen Ölen hergestellt. Ein Bündnis aus Forschung und Industrie untersucht nun, wie sich heimische Rohstoffe für die Herstellung von Tensiden nutzen lassen.

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Kohlendioxid lässt sich als biotechnische Reaktionsquelle nutzen.  (gemeinfrei)
Biotechnische Reaktion

Kohlendioxid als Grundstoff für Methionin-Produktion

Forschern der Technischen Universität München (TUM) ist es zum ersten Mal gelungen, in einer biotechnischen Reaktion gasförmiges CO2 als einen Grundstoff für die Produktion eines chemischen Massenprodukts zu verwenden. Es handelt sich um Methionin, das als essentielle Aminosäure vor allem in der Tiermast in großem Maßstab eingesetzt wird. Das neu entwickelte enzymatische Verfahren könnte die bisherige petrochemische Produktion ersetzen.

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