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Der Fokus der Arbeiten an der Universität Potsdam ist insbesondere auf die Herstellung ultrafeiner Goldnanopartikel gerichtet, die durch schwache Polyelektrolyte stabilisiert sind. Dabei stellte sich auch die Frage, wie die Biokompatibilität der Goldpartikel verbessert und die cytotoxischen Eigenschaften reduziert werden können. Für diese Zwecke bieten sich z.B. oligosaccharid-modifizierte hyperverzweigte Polyethylenimine an, deren generelle Struktur in Abbildung 1 dargestellt ist. In aktuellen Arbeiten konnte gezeigt werden, dass die unterschiedlichen Aminogruppen des Polyethylenimins unterschiedliche Aufgaben im Teilchenbildungs-Prozess erfüllen. So stellen die sekundären Aminogruppen die hauptsächliche Komponente im Reduktions-Prozess dar, während die tertiären Aminogruppen sich in dieser Hinsicht inaktiv verhalten und die primären Aminogruppen vorwiegend einen stabilisierenden Effekt ausüben. Die finale Teilchengröße und -gestalt wird insbesondere durch den sterischen Stabilisierungseffekt der Oligosaccharidgruppen bestimmt [11]. Die zur Goldnanopartikelbildung herangezogenen Polymere sind in Tabelle 1 zusammengefasst.
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