40 Millionen Euro Logistikinvestition Spatenstich für neues Freudenberg Logistikzentrum in Maisach

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Die Freudenberg Gruppe hat den Startschuss für die Errichtung eines neuen europäischen Logistikzentrums im Gewerbegebiet Maisach Gernlinden für die in München ansässige Geschäftsgruppe Freudenberg Chemical Specialities (FCS) gegeben. Der neue Gebäudekomplex wird nach Fertigstellung die Logistikfunktionen der zu FCS gehörenden Klüber Lubrication München beherbergen. Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf rund 40 Millionen Euro.

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Vorderansicht des geplanten Logistikzentrums mit Technikum (Rendering)
Vorderansicht des geplanten Logistikzentrums mit Technikum (Rendering)
(Bild: Freudenberg)

Maisach – Das Freudenberg Großprojekt soll in der zweiten Jahreshälfte 2017 fertiggestellt werden. In unmittelbarer Nachbarschaft haben bereits zwei weitere FCS Unternehmen ihren Sitz – OKS Spezialschmierstoffe und Chem-Trend Deutschland. Sie werden ebenfalls von dem neuen Standort profitieren, etwa durch ein neues Technikum für Chem-Trend für die Entwicklung und Erprobung von Trennstoffen und durch zusätzlichen Büroraum.

„Die in den vergangenen Jahren zunehmend spürbarer werdenden Beschränkungen unserer betrieblichen Infrastruktur an unseren Standorten im Großraum München und einzelnen europäischen Landesgesellschaften können wir nun beheben und unsere Wettbewerbsfähigkeit auf Jahre hinaus weiter erhöhen“, erklärt Hanno D. Wentzler, Vorsitzender der Geschäftsleitung Freudenberg Chemical Specialities.

Logistikzentrum für 120 Mitarbeiter

Am Standort Maisach hat Freudenberg bereits 2007 durch den Erwerb von Bauland für Gewerbezwecke in direkter Nähe zum bestehenden Standort von OKS und Chem-Trend die Voraussetzungen für die nun erfolgte Expansion geschaffen. Die Fläche für das Logistikzentrum mit Kleingebindeabfüllung und Administration beträgt rund 16 600 m2. Die Fläche für Labore, Technikzentrum und zusätzlichen Büroraum beläuft sich auf 2700 m2. Rund 120 Mitarbeiter sollen in den Räumlichkeiten tätig sein.

„Bislang auf verschiedene europäische Gesellschaften verteilte Aufgaben werden künftig in Maisach zentralisiert“, erläutert Wenzler. „Dadurch werden z.B. in bestimmten Produktionsgesellschaften Flächen für den bedarfsgerechten lokalen Ausbau frei. Von der in Maisach gegebenen, sehr guten Anbindung an nationale und internationale Frachtverkehrsrouten profitieren durch verkürzte Lieferzeiten letztlich auch unsere Kunden.“

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