Anbieter zum Thema
Eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Bedienung, der Sensorbeschaffenheit und dessen Kalibrierungen ist automatisch gegeben, Audits sind schnell und einfach vorbereitet. Reports werden auf Knopfdruck als PDF erstellt. Die Datensätze können auch als CSV exportiert und ohne Schreibarbeit zur Optimierung und Analyse beispielsweise in Excel weiterverwendet werden. Außerdem ist es übergeordneten Systemen wie Lims möglich, auf die CSV-Dateien zuzugreifen. Neben der Installation auf einzelnen PCs, kann Memobase Plus auf einer zentralen Firmendatenbank abgelegt werden, auf die dann von verschiedenen Firmenstandorten zugegriffen wird.
Selbstverständlich erlaubt Memobase Plus das Arbeiten konform zu FDA CFR 21 Part 11: Audit Trail listet chronologisch alle in Memosens Plus vorgenommenen Aktivitäten (was, wer, wann, zugefügte Kommentare) und die 3-Level-Benutzerverwaltung mit elektronischer Signatur auf. Einstellungen, Seriennummern, Software-Version, Inbetriebnahme-Datum sowie Hersteller, Zielwert, Charge und Haltbarkeit von Referenzlösungen, Benutzer, sekundengenauer Zeitstempel und Sensorhistorie sind Bestandteile jedes Datensatzes und fest mit einer Kalibrierung verbunden.
Messqualität im Blick
Bislang war es nicht möglich nach Kalibrierung des Sensors direkte Aussagen zu dessen Messqualität vor und direkt nach der Kalibrierung zu treffen. Um diese Lücke zu schließen, wurde nun eine automatisierte Lösung, die so genannte „as-found-as-left“-Messung entwickelt, die als optionaler Bestandteil aller Kalibrierabläufe einfach durchgeführt und dokumentiert wird. Basierend auf den ermittelten Deltawerten können Messunterschiede vor und nach der Kalibrierung erklärt und die applikationsbedingte Sensorbelastung besser verfolgt und eingeschätzt werden.
Nicht zuletzt spricht die Reduzierung der Operational Expenditures (OPEX) für Memobase Plus: Durch Aufwandsreduzierung im Labor, verminderte Kabeltauschkosten sowie reduzierte Gefahr von Sensorbeschädigungen während des Kalibrationsprozesses.
Fehlerfreies Arbeiten sowie Übertragbarkeit vom Labor in die Prozessebene werden durch die Identität der Sensor- und induktiven Datenübertragungssysteme gewährleistet. Hierfür ist es notwendig, Fortschritte bezüglich Messungs-, Kalibrierungs- und Dokumentationsanforderungen zu schaffen. Der Prozess gewinnt dadurch an Qualität und Sicherheit, die Rückverfolgbarkeit und Handhabung vereinfachen sich.
* A. Moritz ist Produktmanagerin Analysenmesstechnik und P. Garbers Branchenmanager Life Science, beide Endress+Hauser Weil am Rhein, E-Mail-Kontakt: info@de.endress.com
(ID:42896824)