Digitalisierung

So digital ist die Prozessindustrie

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Unternehmen wittern neue Geschäfte

Um Mehrwert geht es auch den Projektpartnern der Industrie 4.0-​Plattform. Und zwar um neue Geschäftsmodelle, denn der Datenaustausch ist keine Einbahnstrasse, ebenso wie der Betreiber über die Plattform die Verschleißanfälligkeit von Wettbewerbskomponenten vergleichen kann, erhält der Komponentenhersteller Instandhaltungs- und Verbrauchsdaten des Betreibers: So denkt etwa Samson über ein erweitertes Geschäftsmodell nach – und zwar Ventilleistungen anzubieten „Wir verkaufen nicht mehr nur unsere Stellventile, sondern bieten unseren Kunden die eigentliche Ventilleistung als Komplettservice an“, erklärt Melanie Dürr.

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Privater Bereich für BASF

Auch die BASF hat noch weitere Pläne, etwa einen privaten Bereich auf der Plattform, in der Daten abgelegt werden können, auf die kein anderer zugreifen soll „Ziel ist es, die Plattform so weiter zu entwickeln, dass die Daten aller unserer Feldgerätehersteller auf Apps zur Verfügung gestellt werden können“, erklärt Andreas Klinger, der bei der BASF das Projekt betreut.

Bleibt zum Schluss das Zitat von Dr. Gunther Kegel, VDE-Präsident und Geschäftsführer bei Pepperl+ Fuchs, im Verlauf der Podiumsdiskussion zum Digital-Gipfel: „Wir können digitale Technologien nur schrittweise einführen, disruptive Anlagentechnik wird es nicht geben.“ Jetzt ist der erste Schritt gemacht.

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