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Stellungsregler mit IO-Link Smarte Fluidik: IO-Link vernetzt Stellungsregler und Leitsystem

| Redakteur: Dominik Stephan

Stellungsregler mit IO-Link-Schnittstelle machen sich auf, die Fluidik auf Feldebene zu ermöglichen. Damit stünden Betriebs- und Diagnosedaten in der Prozessleitebene aktuell zur Verfügung und können zur vorbeugenden Wartung verwendet werden.

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Zukunftssichere IO-Link-Stellungsregler bieten neue Möglichkeiten.
Zukunftssichere IO-Link-Stellungsregler bieten neue Möglichkeiten.
(Bild: Bürkert Fluid Control Systems )

Regelarmaturen mit Stellungsreglern sind in der Prozessindustrie unverzichtbar. Sie werden zur Regelung von Prozess- oder Hilfsmedien eingesetzt, beispielsweise bei der Fermentation, Separation, Abfüllung oder beim Cleaning in Place (CIP). Jetzt werden die unverzichtbaren Fluidikkomponenten digital: Mit dem Typ 8694 und 8791 bringt Bürkert erstmals Stellungsregler mit digitaler Kommunikationsschnittstelle. Als erste digitaler Stellungsregler mit IO-Link auf dem Markt, so die Vision des Herstellers, können diese mit geringem Verkabelungsaufwand in Standard-Feldbus- und Automatisierungssysteme, beispielweise in der Pharma-, Biotechnologie sowie Lebensmittel- und Getränkeindustrie integriert werden.

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Das macht SPS-E/A-Karten für analoge Signale unnötig, die Installation wird einfacher und die Prozesssicherheit steigt. Mit den neuen IO-Link-Stellungsreglern lassen sich neben Element-Regelventilsystemen und Armaturen mit Schub- und Schwenkantrieb nach IEC534-6 oder VDI/VDE 3845 auch hygienische Produktregelventile digital vernetzen.

Sicher, zuverlässig und wartungsfreundlich

Zuverlässigkeit und Sicherheit stehen bei der Ventiltechnik in der Prozesstechnik an erster Stelle - Doch für eine optimierte Qualitätssicherung sowie vorbeugende Wartung braucht es Diagnosedaten, die mit dem neuen Interface zur Verfügung stehen. Das neue Digitalkonzept bietet hier gleich mehrere Vorteile: zum einen erlaubt es den schnellen Datenaustausch von der Feld- bis zur Leitebene und liefert damit exakte Information des Anlagenzustandes in allen Ebenen. Zum anderen ist die Parametrierung sowohl aus der Ferne digital als auch – falls gewünscht – am Gerät selbst vor Ort möglich.

Über das Prozessleitsystem lässt sich der aktuelle Zustand des Stellungsreglers bzw. des Regelventils abrufen, aber auch bei Fehlermeldungen über die Diagnosedaten mögliche Ursachen und die Dringlichkeit der Reparatur aus der Ferne klären. Darüber hinaus wird so das Asset Management effektiv unterstützt. Spezifische Gerätedaten wie z.B. Geräte-ID und Parameter werden in der Anlage hinterlegt, was eine automatisierte Neuparametrierung bei Wartung oder Gerätetausch ermöglicht.

Über die gesammelten Verschleißparameter wie dem zurückgelegter Ventilhub oder Stellgeschwindigkeit lassen sich zudem Wartungstermine im Voraus planen und die nötigen Ersatzteile bereitstellen. Das erlaubt eine flexiblere Wartungsplanung, die der Verfügbarkeit und Produktion zu Gute kommt.

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