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EU-F-Gas-Verordnung Richtig "kalt machen": So geht Kälte in Zeiten der F-Gas-Verordnung

Redakteur: Dominik Stephan

An ihre Klima- oder Kälteanlage denken viele Betreiber nur, wenn sie gewartet werden muss. Dabei macht es die EU-F-Gas-Verordnung unbedingt erforderlich, sich umgehend mit der eigenen Anlage zu beschäftigen. Denn als Folge der Verordnung sind die Preise für klimaschädliche Kältemittel dramatisch gestiegen. So gelingt der Umstieg auf klimafreundliche Kältemittel...

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Information- und Beratungsangebot unterstützt beim Umstieg auf klimafreundliche Kältemittel-Alternativen
Information- und Beratungsangebot unterstützt beim Umstieg auf klimafreundliche Kältemittel-Alternativen
(Bild: www.kaeltemittel-info.de)

Alles neu macht die EU - bzw. die F-Gase-Verordnung, die klimaschädlichen Kältemitteln den Kampf ansagt und neue Pflichten für die Betreiber bereit hält. Damit rücken Anlagen in den Vordergrund, die meist einfach "nur funktionieren" müssen: Kälteanlagen. Dramatisch steigende Preise für Kältemittel und neue Prüf- und Dokumentationsanforderung wollen beachtet werden.

F-Gase sind fluorierte Gase, die im erheblichen Maße zur Erwärmung der Atmosphäre beitragen. Sie werden in vielen Klima- und Kälteanlagen als Kältemittel verwendet. Mit der EU-F-Gas-Verordnung soll der Ausstoß dieser Treibhausgase bis zum Jahr 2030 um nahezu 80 Prozent verringert werden. Um das ambitionierte Ziel zu erreichen, wird die Verfügbarkeit von Kältemitteln mit einem hohen Treibhauspotenzial drastisch reduziert oder ihre Verwendung ganz verboten. Zugleich unterstützt das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) Betreiber von Kälte- und Klimaanlagen beim Umstieg auf klimafreundliche Kältemittel und energieeffiziente Technologien.