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Großübung

Rettungsdienste und Feuerwehr proben den Ernstfall bei Oxea

| Redakteur: Alexander Stark

Am 21. September fand eine groß angelegte Übung der Feuerwehren und Rettungsdienste in Oberhausen statt. Dazu stellte das Chemieunternehmen Oxea sein Werksgelände zur Verfügung.

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Für die umfassende Übungn der Einsatzkräfte hat Oxea sein Werk in Oberhausen zur Verfügung gestellt.
Für die umfassende Übungn der Einsatzkräfte hat Oxea sein Werk in Oberhausen zur Verfügung gestellt.
(Bild: Moelleken-Fotografie/ Oxea)

Oberhausen – In enger Kooperation zwischen der Feuerwehr Oberhausen und Oxea wurde zusammen mit weiteren Hilfsorganisationen eine Unfallsituation mit vielen Verletzten, der sogenannte Massenanfall von Verletzten (MANV), durchgespielt. Im Szenario kam es zu einer angenommenen Verpuffung im Technikum eines Ausbildungszentrums. Mehr als 30 unfallrealistisch geschminkte Verletzte mussten bei diesem simulierten Großschadensereignis von den Feuerwehren gerettet und anschließend von den Rettungsdiensten versorgt werden. Eine große Herausforderung für alle Beteiligten war dabei die realitätsnahe Übung bei laufendem Werksbetrieb. Rund 110 Einsatzkräfte mit 38 Einsatzfahrzeugen nahmen an dieser Großübung teil. Vertreter der Bezirksregierung waren als Beobachter vor Ort. Zahlreiche Gäste überzeugten sich von der Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte. Die Werkskantine des Gastgebers stellte die Verpflegung der rund 150 Teilnehmer an diesem Tag sicher.

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Zur effektiven Menschenrettung mussten die Alarmierungs- und Meldeketten und insbesondere die Kommunikation zwischen Feuerwehren, Rettungsdiensten und dem Standort einwandfrei funktionieren. Trotz der schwierigen Übungslage, gezielt geplanter Stressfaktoren und den vielen unterschiedlichen Beteiligten habe die Kommunikation untereinander und die Zusammenarbeit miteinander sehr gut funktioniert, so Jörg Lange-Hegermann von der Berufsfeuerwehr Oberhausen.

Wilhelm Schuster, Leiter der Werkfeuerwehr des Oxea-Werks Ruhrchemie, bedankte sich ausdrücklich bei der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Oberhausen und der Werkfeuerwehr sowie den Rettungsdiensten der Hilfsorganisationen für ihren Einsatz. Für sein Unternehmen habe die Sicherheit der Nachbarn und Gäste sowie der Mitarbeiter oberste Priorität. Daher unterstütze der Chemiekonzern solche Übungen nach Kräften, denn sie würden die erfolgreiche Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen sichern.

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