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Qualität in kurzer Zeit
Bei Julphar verwende man stets Spitzenausrüstung, betont Hasan Jibreel, Senior Director für Corporate Development. Ima sei der einzige Hersteller gewesen, der die benötigte Qualität in der anvisierten Zeit liefern konnte. Sowohl die Ausrüstungen für die festen Arzneimittelformen als auch für das Liquid Processing und für die Verpackungslinien sind seiner Meinung nach die besten auf dem Markt erhältlichen Apparate. Für Jibreel mitentscheidendes Kriterium war auch die Vertretung in der Golfregion und die hohen Standards des Technischen Kundendienstes nach dem Verkauf.
Ein Jahr lang trafen sich die Projektbeteiligten zu technischen Meetings: „Jedes Mal schätzte ich die positive Einstellung unseres Partners, das Technikteam, als auch das Management zeigten eine große Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit uns. Dies setzt sich nun während der Inbetriebnahme unserer neuen Anlage fort. Jedermann bei Julphar wird Ihnen sagen, dass Ima die beste Wahl war“, erklärt Jibreel.
Das im Jahr 1980 gegründete Unternehmen hat sich aus bescheidenen Anfängen entwickelt, betreibt mit 3000 Beschäftigten weltweit 15 international zertifizierte Herstellungsbetriebe und beliefert 40 Länder. 13 Arzneimittelfertigungen stehen allein in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Wichtigstes Tochterunternehmen ist Julphar Diabetes, das 1500 kg RCH-Insulin pro Jahr produziert, was 40 Millionen Flaschen Insulin entspricht. Das macht den Ableger nicht nur zu einem weltweit größten Insulinherstellern sondern im Nahen Osten auch zum einzigen. Julphar sei ein Beispiel dafür, wie die Vereinigten Arabischen Emirate auf der globalen Bühne der Wirtschaft mitspielten, betont Jibreel.
Bevorzugte Spielwiese sind die als schwierig geltenden afrikanischen Märkte: In Bangladesch und Äthiopien gibt es bereits Arzneimittelproduktionen, weitere in Nordafrika und in der Golfregion sind geplant.
Bereit für den Sprung nach Nordamerika
Der Bau der neuen Arzneimittelfabrik für Tabletten, Kapseln, Sirup und Suspensionen in Saudi-Arabien ist ein strategisch geschickter Schachzug. Der Konzern profitiert von einem Investitionsplan der saudischen Regierung mit dem die heimische Pharmaindustrie gestärkt werden soll und, die arabische Halbinsel ist der Brückenkopf für den Sprung nach Nordafrika und in die Golfregion. Ab Juni diesen Jahres soll die Fabrik die Versorgung des Hauptmarktes Saudi-Arabien sichern, in dem Julphar mehr als 50 Prozent seines Umsatzes einfährt. agk
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