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PA-Toolkit PA-Toolkit für dezentrale Steuerungen

| Redakteur: Gabriele Ilg

Zur Programmierung dezentraler Steuerungen hat Festo das PA-Toolkit entwickelt: Es ermöglicht einfaches Applikationsengineering im Sinne des „Module Type Package“ (MTP) von Namur und ZVEI.

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Automatisierung modularer Anlagen
Automatisierung modularer Anlagen
(Bild: Festo)

Mit dezentraler Automatisierung modularer Anlagen können auch Hersteller von Wasseraufbereitungsanlagen leichter auf schwankende Wasserverbräuche oder mehr verschmutztes Rohwasser reagieren. Je nach Bedarf können Anlagen so mit geringem Aufwand vergrößert oder verkleinert werden. Ebenso einfach ermöglichen es dezentrale, intelligente Lösungen, Applikationssoftware in den übergeordneten Systemen umzukonfigurieren. Aufwändige Neuprogrammierungen entfallen.

Festo gibt mit dem PA-Toolkit, einer Bibliothek für Codesys, Modulentwicklern, ein Werkzeug in die Hand, mit dem sie intuitiv die vollständige Automatisierung, Bedienbildvisualisierung und MTP-Beschreibungsdatei erzeugen können. Damit wird die Programmierung dezentraler Steuerungen wie etwa der CPX-CEC von Festo wesentlich vereinfacht.

Ein umfangreiches Set an vordefinierten Funktionsbausteinen und entsprechenden Symbolen erlaubt es, einfache Steuerungslogiken und Visualisierungen zu entwickeln. Anbieter von verfahrenstechnischen Einheiten können die Automatisierungslogik ohne tiefere Programmierkenntnisse implementieren.

Die Benutzeroberfläche ist ein zentraler Aspekt des MTP. Das PA-Toolkit hält dafür ein reichhaltiges Repertoire an Symbolen bereit, welches alle im MTP spezifizierten Symbole umfasst. Es genügt, das Symbol mit dem entsprechenden Funktionsblock der Komponente zu verlinken, um den vollen Funktionsumfang des Symbols nutzen zu können. Dabei werden die im MTP-Standard definierten Schnittstellen verwendet, sodass alle Funktionalitäten in gleicher Art auch in einem beliebigen MTP-fähigen Leitsystem genutzt werden können.

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