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Oberflächenchemie Nouryon verdoppelt Kapazität für Tenside in Stenungsund

| Redakteur: MA Alexander Stark

Nouryon wird die Kapazität seiner Tensidanlage in Stenungsund, Schweden, verdoppeln. Das 12-Millionen-Euro-Erweiterungs- und Upgrade-Projekt beinhaltet die Installation eines neuen Reaktors und wird voraussichtlich im ersten Quartal 2021 abgeschlossen sein.

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Das Stenungsund-Projekt ist das jüngste einer Reihe von Investitionen von Nouryon in Schweden.
Das Stenungsund-Projekt ist das jüngste einer Reihe von Investitionen von Nouryon in Schweden.
(Bild: Nouryon)

Amsterdam/Niederlande - Mit der Erweiterung seiner Tensidkapazität in Stenungsund will Nouryon die Produktion verschiedener Technologien für den Öl- und Gassektor steigern. Dazu gehören Armohib CI-5150, ein Korrosionsinhibitor, der strenge Umweltanforderungen erfüllt, sowie eine neue Reihe von biologisch abbaubaren Demulgatoren, die den Öl- und Gasproduzenten eine nachhaltigere Möglichkeit bieten sollen, Rohöl von Erdgas und Wasser zu trennen.

Das Design des neuen Reaktors am schwedischen Standort soll die Herstellung einer breiten Palette von Chemikalien und Technologien ermöglichen, einschließlich solcher, die für die Herstellung nachhaltigerer Bestandteile erforderlich sind. Die Erweiterung ermöglicht es Nouryon auch, die Produktion von Produkten wie Berol R648NG zu erhöhen, einem biologisch abbaubaren Tensid, das von Kunden auf dem Reinigungsmarkt als Entfettungsmittel verwendet wird. Außerdem werden Tenside hergestellt, die in den Bereichen Schmierstoffe, Kraftstoffe und Asphalt zum Einsatz kommen.

Das Projekt Stenungsund ist das jüngste einer Reihe von Investitionen des Unternehmens in Schweden, mit denen die wachsende Kundennachfrage befriedigt werden soll. Das Unternehmen hat kürzlich ein 20-Millionen-Euro-Projekt in Sundsvall abgeschlossen, das die Produktionskapazität für seine expandierbaren Expancel-Mikrokugeln deutlich erhöht. Anfang dieses Jahres wurde eine 4-Millionen-Euro-Erweiterung der Produktion von oberflächenmodifiziertem kolloidalem Siliziumdioxid bei Bohus abgeschlossen.

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