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Hinsichtlich der tatsächlichen Leistung weisen diese alternativen Pumpentypen außerdem Schwächen in Bezug auf eine zuverlässige, gleichbleibende Förderung gefährlicher Chemikalien auf. Beispielsweise fördern Zahnradpumpen die Flüssigkeit durch den Eingriff von Zahnrädern. Im Laufe der Zeit nimmt jedoch die volumetrische Fördermenge durch den Verschleiß der Zahnräder ab, was zu ungleichmäßigen Fördermengen führt und den Energieverbrauch erhöht.
Beim Betrieb von Zahnrad- und Kreiselpumpen können in der geförderten Flüssigkeit Turbulenzen erzeugt werden, die zu Scherwirkungen führen können, durch die die chemischen Eigenschaften der Flüssigkeit beeinträchtigt oder verändert werden können. Da Drehkolbenpumpen keine wahren Verdrängerpumpen sind, kann bei diesem Pumpentyp Produktschlupf auftreten, der das Erreichen einer konstanten Fördermenge erschweren und die Produktionsraten herabsetzen kann. Hinzu kommt bei all diesen Pumpen die Gefahr eines Wärmeeintrages in das Fördermedium.
Die Stärken der Druckluft-Membranpumpen
Während andere Verdrängerpumpen-Technologien bei der Handhabung gefährlicher Chemikalien Schwächen aufweisen, gibt es bei Druckluft-Membranpumpen keine dieser Bedenken. Insbesondere sind Druckluft-Membranpumpen mit Kunststoffgehäuse in Massivbauweise die bevorzugte Alternative zum gleichen Pumpentyp in Spritzgussausführung. Druckluft-Membranpumpen in Massivbauweise sind im Allgemeinen stärker ausgeführt und bieten eine längere Lebensdauer bei geringerem Wartungsaufwand.
Im Gegensatz dazu können Spritzgusspumpen in Kunststoffausführung kleine Nischen oder Hohlräume im Gehäuse aufweisen, in denen sich Flüssigkeit ansammeln und Leckpfade bilden können. Pumpen in Spritzgussausführung können während des Betriebs eher den Spannungen nachgeben als Pumpen in Massivbauweise, wodurch sich Rohrleitungen lockern können und die Wahrscheinlichkeit eines Produktlecks zunimmt.
Diese Druckluft-Membranpumpen können außerdem aus Kunststoffen gefertigt werden, die den jeweils geförderten Chemikalien widerstehen, wodurch Korrosions- und Leckprobleme ausgeschlossen werden. Die Konstruktions- und Betriebsmerkmale von Druckluft-Membranpumpen bieten Trockenlauffähigkeit, gute Regelbarkeit und eine dichtungslose Ausführung. Das kompressible Antriebsmedium ermöglicht eine schonende Behandlung des Fördermediums mit abgeschwächten Druckspitzen. Druckluft-Membranpumpen ermöglichen eine einfache Inbetriebnahme und erfordern bedeutend weniger Platz als kolbenbetriebene Membranpumpen oder Exzenterschneckenpumpen.
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