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Bosch hat sich mit der Kooperation von Sartorius Stedim Biotech einen Partner geholt, der als Pionier der Disposable-Technologie gilt und seit vielen Jahren Erfahrungen mit der Technik sammelt. Brenner hob vor allem den Validierungsservice und den technischen Support hervor, der dem Kunden zusätzliche Sicherheit biete.
Für die Kunden soll sich die Kooperation in doppelter Hinsicht lohnen. Die Partnerschaft mit Bosch solle den Einsatz von Single-use-Technologien in kritischen Prozessschritten wie dem Abfüllen fördern und das Vertrauen in diese Technologien stärken, betonte Jean Marc Cappia, Vice President Marketing, Fluid Management Technologies bei Sartorius Stedim Biotech. „Unsere Pharma- und Biopharmakunden arbeiten unter hohem Kosten- und Zeitdruck. Durch die Verwendung von Single-use-Technologien in ihren Abfüllsystemen können sie noch kleinere Produktchargen und häufigere Produktwechsel sicher, ökonomisch und flexibel handhaben.“
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Bosch hat für Glaxo Smith Kline bereits vor einiger Zeit ein kundenspezifisch vormontiertes Einwegsystem mit Schlauchpumpen entwickelt, das das Leistungspektrum der Füllmaschine erweiert. Denn das Pharmaunternehmen kann nun sowohl das installierte Zeit-Druck-Füllsystem nutzen, als auch das Schlauchpumpen-basierte.
Der Clou dabei: Die Schlauchpumpen sind auf einem fahrbaren Trolley montiert und werden bei Bedarf an die Fülllinie gestellt. Nach Produktionsende werden die produktführenden Teile entsorgt. Üblicherweise werden bei Einweg-Füllsystemen gegossene Kunststoffnadeln verwendet. GSK setzt jedoch Füllnadeln aus Edelstahl mit Kunststoffmantel ein. Diese speziellen, von Bosch hergestellten Nadeln gewährleisten im Gegensatz zu Kunststoffnadeln eine wesentlich höhere Reproduzierbarkeit des Füllvolumens. Ein Wechsel auf neue Arzneimittel sei mit der neuen Einwegergänzung deutlich schneller und mit geringerem Aufwand möglich, heißt es bei Glaxo Smith Kline.
* Die Autorin ist stellvertretende Chefredakteurin PharmaTEC. E-Mail-Kontakt: anke.geipel-kern@vogel.de
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