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Hygiene in Corona-Zeiten Infraserv Höchst-Gruppe stellt Desinfektionsmittel her

| Redakteur: Alexander Stark

Infraserv Höchst hilft während der Corona-Pandemie Krankenhäusern der Umgebung: Gemeinsam mit den Tochterunternehmen Provadis und Infraserv Logistics hat die Betreibergesellschaft des Industrieparks Höchst mehr als eine Tonne Hand-Desinfektionsmittel hergestellt.

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Die Provadis-Ausbilder Ronja Messer, Jens Schröder und Saskia Buberl (von links) haben in dieser Woche rund eine Tonne Desinfektionsmittel hergestellt.
Die Provadis-Ausbilder Ronja Messer, Jens Schröder und Saskia Buberl (von links) haben in dieser Woche rund eine Tonne Desinfektionsmittel hergestellt.
(Bild: Maik Reuß/ Infraserv Höchst )

Frankfurt am Main – Zur Bewältigung der Corona-Krise und damit die Sicherheit der Pflegekräfte sichergestellt werden kann, sind Desinfektionsmittel unverzichtbar. In ihrem Kampf gegen die Infektionskrankheit unterstützt Infraserv Höchst die Krankenhäuser in der Region des Chemieparkbetreibers mit eigens hergestellten Desinfektionsmitteln. Ein kleinerer Teil wird für den Eigenbedarf im Arbeitsmedizinischen Zentrum des Industrieparks und in verschiedenen Infraserv-Betrieben benötigt, mehr als die Hälfte kann kostenlos an Krankenhäuser in der Umgebung weitergeben werden.

Anhand einer Rezeptur der Weltgesundheitsorganisation (WHO) produzierten vier Ausbilder des Fachkräfte-Entwicklers Provadis innerhalb weniger Tage das Hygienemittel. Rund 400 Liter produzierten die engagierten Ausbilder täglich.

Die Qualität des selbst hergestellten Hygienemittels ist einwandfrei. Das Umweltschutz-Team des Unternehmens hat das Produkt analysiert. So ist sichergestellt, dass alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt werden. Die Anlieferung der Rohstoffe wurde von der Logistik-Tochtergesellschaft Infraserv Logistics übernommen, die bei der Beschaffung der mittlerweile rar gewordenen Ausgangschemikalien unterstützt hatte und das Desinfektionsmittel auch im Industriepark Höchst lagert sowie die Auslieferung übernimmt.

Sollten genug Ausgangschemikalien vorhanden sein, wollen Mitarbeiter der Gruppe auch in den kommenden Wochen weitere Mengen an Desinfektionsmittel herstellen, um noch mehr Kliniken und Einrichtungen in der Region unterstützen zu können.

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