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Anlagenbau Effizienz und Durchsatz einer Futtermittelanlage erhöht

| Autor / Redakteur: Marcus Schlösser / Sabine Mühlenkamp

Um die Leistung eines Mischfutterwerk zu erhöhen, installierte ein Anlagenbauer nicht nur eine neue Förderlinie, sondern integrierte zusätzlich auch funktionsfähige Komponenten aus einem stillgelegten Werk, nachdem er sie überarbeitet hatte. Das Ergebnis ist eine moderne Anlage, die allen Anforderungen gerecht wird.

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Dem Konditionierer, der unter Dampf steht, werden die Rohstoffkomponenten je nach Bedarf aus den Mehlzellen zugeführt.
Dem Konditionierer, der unter Dampf steht, werden die Rohstoffkomponenten je nach Bedarf aus den Mehlzellen zugeführt.
(Bild: Schlösser)

Der Anlagenbauer hatte die Aufgabe, den Ausstoß des Lantmännen-Mischfutterwerkes im schwedischen Falkenberg, in dem u.a. hygienisierte Kraftfuttermehle verarbeitet werden, zu erhöhen. Die Installationen und Modifikationen wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber realisiert.

Das Schlösser-Team hat in der Falkenberger Anlage u.a. eine neue Förderlinie für fertig gemischte Rohstoffkomponenten mit einer Leistung von 22 t/h installiert. Darüber hinaus wurde die Leistung von drei bestehenden Linien durch verschiedene Umrüstarbeiten auf 15 t/h erhöht. „Es war für uns eine Herausforderung, in einem bestehenden Werk geeignete Verfahrenstechniken für die neue Linie zu finden“, sagt Geschäftsführer Thomas Schlösser.

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Komponenten recycelt

Aus einem stillgelegten Werk der Genossenschaft haben die Schlösser-Mitarbeiter zudem verschiedene Anlagenkomponenten wie Filtersysteme, Ventilatoren und einen so genannten Konditionierer ausgebaut und in die Produktionsstätte Falkenberg integriert. Dem unter Dampf stehenden Konditionierer werden die Rohstoffkomponenten aus den Mehlzellen je nach Bedarf zugeführt. Bei einer Temperatur von etwa 95 °C erfolgt dann eine Beimischung von Melassen und Fetten.

Im Anschluss an die Konditionierung wird das hygienisierte Produkt in einem Gegenstromkühler wieder auf Umgebungstemperatur heruntergekühlt. Von dort werden die Kraftfuttermehle in einem nächsten Schritt über einen Trogkettenförderer abgezogen und einer pneumatischen Förderung zugeführt, die sie zur Zwischenlagerung in die Fertigwarenzellen transportiert.

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