Beteiligung Die thailändische Siam Cement Group steigt bei Lysando ein

Redakteur: M.A. Manja Wühr

Der thailändische Industrieriese Siam Cement Group (SCG) hat 20 Prozent von Lysando erworben. Damit eröffnet sich für die Lichtensteiner mehr Unabhängigkeit vom Pharmamarkt.

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"Mit der SCG haben wir uns bewusst für den Einstieg eines Non-Pharma Unternehmens entschieden, sodass wir unsere Plattform zur Herstellung von Antibiotikaersatzstoffen auch weiterhin ungehindert von etwaigen Beschränkungen auslizenzieren können – von der Desinfektion bis zur Humanmedizin", erklärt Markus Matuschka von Greiffenclau, CEO und Mitbegründer von Lysando.
"Mit der SCG haben wir uns bewusst für den Einstieg eines Non-Pharma Unternehmens entschieden, sodass wir unsere Plattform zur Herstellung von Antibiotikaersatzstoffen auch weiterhin ungehindert von etwaigen Beschränkungen auslizenzieren können – von der Desinfektion bis zur Humanmedizin", erklärt Markus Matuschka von Greiffenclau, CEO und Mitbegründer von Lysando.
(Bild: Lysando)

Triesenberg/Lichtenstein — Das internationale Wissenschaftsteam des privat finanzierten Forschungsunternehmens Lysando hat sich der Erforschung antimikrobieller künstlicher Designerproteine verschrieben und bereits diverse Artilysine hergestellt. Diese neue Plattform bereitet den Weg für die Entwicklung von spezifisch ausgestalteten Produkten zur Bekämpfung von gram-negativen und gram-positiven Bakterien, einschließlich antibiotikaresistenter und persistierender Keime. Artilysine stellen einen Durchbruch im Kampf gegen multiresistente Bakterien dar.

“Artilysine bieten ein enormes Potential mit Blick auf ihre Anwendungsfelder, von denen einige einen engen Bezug zum Fokus der Anwendungsentwicklung bei SCG aufweisen, wie zum Beispiel Lebensmittelverpackungen, Medizinprodukte sowie Anwendungen zur Haushaltshygiene. Das Geschäftsmodell von Lysando ist intelligent sowie zukunftsweisend und darüber hinaus ist die Werthaltigkeit der Technologie durch zahlreiche verschiedene Patente abgesichert. Uns hat sowohl die Technologie-Plattform der Artilysine wie auch das Portfolio an renommierten Kunden der Lysando überzeugt. Wir haben uns nach einem intensiven Due Diligence-Prozess entschieden, eine strategische Beteiligung in Höhe von 20 Prozent an dem Unternehmen zu erwerben“, erklärt Chaovalit Ekabut, SCG Vice President — Finance and Investment & CFO.

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"Wir sind geehrt und stolz, dass SCG sich entschieden hat, in Lysando zu investieren, und begrüßen unseren neuen Anteilseigner sehr herzlich. Mit der SCG haben wir uns bewusst für den Einstieg eines Non-Pharma Unternehmens entschieden, sodass wir unsere Plattform zur Herstellung von Antibiotikaersatzstoffen auch weiterhin ungehindert von etwaigen Beschränkungen auslizenzieren können — von der Desinfektion bis zur Humanmedizin. SCG beweist, dass es die gesellschaftliche wie auch wirtschaftliche Bedeutung von Artilysinen zur Bekämpfung von resistenten Bakterien erkannt hat“, betont Markus Matuschka von Greiffenclau, CEO und Mitbegründer von Lysando.

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