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Radar-Füllstandmessung Die neue Einfachheit: Geführtes Radar zur Füllstandmessung

| Autor / Redakteur: Wolfgang Perenthaler / Dr. Jörg Kempf

„Nur den Füllstand wissen!“ Selbst die einfachsten Anwenderwünsche lassen sich nicht immer leicht erfüllen. Ein neues Füllstandmessgerät, das auf dem Prinzip des Geführten Radars beruht, erfüllt dank selbstlernender Signalauswertung und innovativer Algorithmen genau diese Vorgaben.

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Ob Getreide, Kunststoff oder Zement – dank der automatischen Sondenendeverfolgung des Vegaflex 82 lassen sich nahezu alle Schüttgüter zuverlässig messen.
Ob Getreide, Kunststoff oder Zement – dank der automatischen Sondenendeverfolgung des Vegaflex 82 lassen sich nahezu alle Schüttgüter zuverlässig messen.
(Bilder: Vega)

Noch einfacher! Diese simple Vorgabe stand bei der Entwicklung der neuen Sensoren der Vegaflex 80-Serie Pate. Neben der einfachen Geräteauswahl und der geführten Inbetriebnahme standen dabei Zuverlässigkeit und Messsicherheit im Fokus. Die Serie besteht aus vier Gerätereihen, die jeweils auf die Anwendung abgestimmt sind. Der Vegaflex 81 ist für den Einsatz in Flüssigkeiten optimiert, der Vegaflex 82 ist besonders robust und daher für Schüttgüter ideal. Geht es um die Messung von Lebensmitteln oder aggressiven Produkten, kommt der Vegaflex 83 zum Einsatz. Er erfüllt mit resistenten Werkstoffen und entsprechender Oberfläche die besonderen Anforderungen an Hygiene und Beständigkeit. Für hohe oder tiefe Temperaturen und Hochdruckanwendungen, etwa in Destillationskolonnen, eignet sich der Vegaflex 86.

Das Geführte Füllstand-Radar Vegaflex 82 ist auf die Füllstandmessung von Feststoffen bzw. Schüttgut spezialisiert. Das Gerät misst Feststoffe mit kleiner Dielektrizitätszahl, in Messbereichen bis 70 m, auch während der pneumatischen Befüllung des Silos und in Metall- oder Betonsilos. Den Vegaflex 82 gibt es in zwei Versionen: Einmal mit 4-mm-Seil (bis zu 500 kg Zugkraft) für fließfähige Granulate und einer Höhe für etwa acht bis zehn Meter sowie für schwere Pulver mit einem 6-mm-Seil (bis zu einer Zugkraft von 3 t).

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Untersuchungen haben ergeben, dass mehr als 20 % der Störfälle oder Produktionsstillstände aus einer fehlerhaften Inbetriebnahme resultieren. Oberste Priorität war daher für die Entwickler, die Inbetriebnahme für den Anwender so einfach wie möglich zu gestalten. Der Anwender wird durch die Inbetriebnahme geführt, sodass er nach sechs Schritten mit der Messung beginnen kann. Dabei muss er lediglich eingeben, ob es sich um einen Metall- oder Betonbehälter handelt. Alle anderen Angaben ermittelt das Gerät.

Sobald der Vegaflex 82 elektrisch angeschlossen ist, misst er bereits den Füllstand. Potenzielle Fehler bei der Eingabe werden dadurch konsequent vermieden. Zu verdanken ist dies einer Vielzahl an Algorithmen, die in der Software des Sensors hinterlegt sind. Diese erleichtern nicht nur die Inbetriebnahme, sondern sorgen auch für zuverlässige Messwerte und ein breiteres Einsatzspektrum.

Die wichtigste Neuerung des Vegaflex 82 lernen Sie auf der nächsten Seite kennen

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