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Varianten statt komplizierter Regelwerke
Varianten sind die machbaren Kombinationen von Optionen. Sie lassen sich als separate Vorlagen in EBs Datenbank hinterlegen. Damit vermeidet man das häufig noch übliche, aber wenig praktikable Definieren komplizierter Regelwerke, welche Kombinationen möglich oder erlaubt sind. „Im Automobilbau beispielsweise macht es keinen Sinn, für die Variante ‚Cabrio‘ die Option ‚Schiebedach‘ vorzuhalten. Anstatt so etwas wortreich zu erklären und auf Einhaltung der Regeln zu hoffen, gibt es solche Varianten einfach nicht in EB“, sagt Produktmanager Ott. Varianten können sich auch aus unterschiedlichen Dimensionierungen oder Herstellern ergeben und liegen ebenfalls als qualitätsgeprüfte Bausteine in EB. Im Advanced Typical Manager sind alle Logiken in den jeweiligen Typicals mit gespeichert.
Den Anlagenbauern steht es frei, ihre Vorgehensweise selbst zu wählen, denn das Modul erlaubt sowohl das Erstellen eines grundlegenden Maximal-Projekts nach dem 150 %-Prinzip als auch den additiven Ansatz, bei dem eine Anlage prinzipiell unbegrenzt ist und nach und nach erweiter- und detaillierbar ist.
Welche Vorgehensweise auch immer zum Tragen kommt, das Modul reduziert die Typical-Anzahl erheblich. „Die Kunden, die ihn bereits einsetzen, sprechen von mindestens einem Drittel“, berichtet Norbert Ott. Kontrollaufwände und Fehler seien damit ebenfalls minimiert, die Dokumentenqualität verbessere sich deutlich.
Wenn alle bestellbaren Funktionen vorkonfiguriert in EBs Datenbank liegen, wird laut Ott der Advanced Typical Manager noch eine weitere Konfigurationsebene bieten: basierend auf den vom Kunden geforderten Funktionen, die optimal nachvollziehbar sind, ermöglicht er die Dokumentation der gesamten Anlage quasi auf Knopfdruck – auch ohne elektrotechnische Detailkenntnisse.
* * Die Autorin ist Mitarbeiterin der Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Aucotec.
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