Neues Gewerbegebiet Buxtehude macht sich fein für die Chemie

Redakteur: Anke Geipel-Kern

Buxtehude erschließt ein neues Gewerbegebiet und weist Flächen aus, die auch zur Ansiedlung von Chemieunternehmen geeignet sind.

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Michael Lemke (Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses), Bürgermeister Jürgen Badur, Wirtschaftsförderin Kerstin Maack und Stadtbaurat Michael Nyveld beim Spatenstich ( (v.l.n.r.)
Michael Lemke (Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses), Bürgermeister Jürgen Badur, Wirtschaftsförderin Kerstin Maack und Stadtbaurat Michael Nyveld beim Spatenstich ( (v.l.n.r.)
(Bild: Wirtschaftsförderung Buxtehude)

Buxtehude – Im neuen Gewerbegebiet Buxtehude-Ovelgönne stehen für Unternehmen aus den verschiedensten Branchen Flächen bereit; so können sich Firmen aus den Bereichen Chemie, Engineering, Maschinen- und Fahrzeugbau, Maritime Systeme, Ernährungswirtschaft und Logistik, aber auch Unternehmensdienstleistungen sowie Verarbeitendes/Produzierendes Gewerbe hier ansiedeln.

Nach dem Spatenstich im September 2012 laufen jetzt die Erschließungsarbeiten für das neue 16 Hektar große Gewerbegebiet an der B 73 derzeit an. Als Vorteile für eine Neuansiedlung am Standort Buxtehude nennt das Amt für Wirtschaftförderung: Das verkaufsfertige und bald erschlossene Gewerbegebiet sei frei parzellierbar und liege in erstklassiger Lage. Erste Flächen sind bereits ab Anfang 2013 verfügbar, der Verkauf läuft.

Standortvorteil: Lebensqualität

Der größte Vorteil des Standorts Buxtehudes sei jedoch die Verfügbarkeit an qualifizierten Fachkräften, welche sich nicht zuletzt durch die ortsansässige Hochschule 21 rekrutieren. Ein weiterer Standortvorteil sei die hohe Lebensqualität. So fühlten sich die Angestellten auch privat in Buxtehude wohl und die Fluktuation an Mitarbeitern werde gering gehalten, weiß Dipl.-Ing. Bernhard Surmann, Geschäftsführer der Miprotek: „Den Mitarbeitern bietet sich ein Lebensraum, der vor den Toren der nahen Metropole zudem alle Vorteile einer Kleinstadt bietet.“ Uwe Wölfel, der Unilever-Werksdirektor am Standort Buxtehude, lobt die Zusammenarbeit mit der Stadt: „Durch Offenheit, Kooperationsbereitschaft und kurze Wege werden schnelle Entscheidungen herbeigeführt. Meine Überzeugung ist: Alle haben das gemeinsame Ziel, die Wirtschaft auszubauen.“ Auf eine hohe Wirtschaftskompetenz, gepaart mit den infrastrukturellen und logistischen Vorteilen des Wirtschaftsraums Buxtehude, verweist auch Reiner Frühling, Managing Director der Claudius Peters Projects. Er versteht die Nähe zur Metropolregion Hamburg als absoluten Vorteil und fügt hinzu: „Die Entwicklungsdynamik von Buxtehude, die zielgerichtete Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und die Kooperation mit der Hochschule 21 sind weitere positive Standortfaktoren.“

Die Fachgruppe Wirtschaftsförderung der Stadt Buxtehude bietet eine dienstleistungsorientierte und vor allem schnelle Abwicklung bei der Ansiedlung neuer Unternehmen. „Der Grund hierfür ist, dass die Wirtschaftsförderung und die Verwaltung der Gewerbeflächen in einer Hand liegen. Dies garantiert einen schnellen und reibungslosen Ablauf sowie eine unkomplizierte Zusammenarbeit“, so Wirtschaftsförderin Kerstin Maack.

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