Kunststofflabor

Baylab plastics, „das Kunststofflabor für alle Sinne“, lockt Schüler ab 14 aus der Reserve

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Die Mehrzahl der Schülerlabore ist an Universitäten und Forschungszentren angesiedelt und eine kleine Anzahl bei Unternehmen. In den meisten Schülerlaboren können die Schüler erleben, wie Forschung funktioniert. Das Schülerlabor von Bayer MaterialScience vermittelt hingegen während eines eintägigen Besuchs authentische Einblicke in den gesamten Produktionsprozess.

Von der Idee zum fertigen Produkt

Im Gegensatz zu anderen Schülerlaboren geht Baylab plastics über Grundlagenversuche hinaus. Im Rahmen eines eintägigen Live-Projektes von der Idee bis zum Fertigteil erfolgt eine Interaktion der Schüler auf verschiedenen Ebenen.

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Die Schüler erarbeiten den vollständigen Produktentwicklungsprozess: von der Grundlagen- und Marktforschung über Produktdesign und Herstellung mit einer Spritzgießmaschine bis hin zu Marketing und Kommunikation. Dabei wird auch deutlich, welche Vielfalt an Berufen an der Entwicklung eines Produktes bis zur Fertigung beteiligt ist.

Eingeteilt in vier bis fünf unterschiedliche Teams arbeiten die Schüler unter realitätsnahen Bedingungen zusammen, um gemeinsam die Idee in ein Produkt umzusetzen. Hier kommt es auf Teamfähigkeit und kommunikative Kompetenzen an. „Viele junge Leute spüren erst jetzt, dass sie nur erfolgreich zum Ziel gelangen können, wenn sie aufgabenübergreifend zusammenarbeiten“, sagt Karl-Heinz Wagner, der Leiter von Baylab plastics.

„Sie erfahren hier, dass forschendes und entwickelndes Arbeiten immer eine gemeinsame Aufgabe von Menschen mit den unterschiedlichsten beruflichen Profilen ist. Im Baylab plastics machen die Schüler die essenzielle Erfahrung, dass es ganz und gar nicht sinnvoll ist, Schulfächer als einzelne Schubladen zu betrachten, sondern dass fächerübergreifendes Denken extrem sinnvoll ist.“

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